Vor allem für Jan Nebel (Jürgen Vogel) ist das Leben eine Baustelle. Zunächst gerät er versehentlich zwischen die Fronten einer Demonstration. Mit der fliehenden Vera (Christiane Paul) kann er sich vorübergehend verstecken. Es folgt eine Nacht mit fatalen Folgen, denn er wird zu 4500 DM Geldstrafe verdonnert und verliert auch noch seinen Job. Damit reißen die Turbulenzen aber nicht ab: das Leben mit seiner Schwester Lilo (Martina Gedeck als leichtlebige Proletenschönheit), deren Tochter Jenni und Freund Harri (ein göttlicher Armin Rohde), die beginnende Liebesbeziehung mit Vera, und das Drama um seine HIV-infizierte Ex-Freundin Moni (Meret Becker) sorgen für viele makaber-komische Szenen. Kurz gesagt,
der Film ist nicht nur Drama, sondern auch Komödie im optimistischen Berlin kurz nach der Wende, der die vielen Preise verdient hat.
Abendkasse 5 Euro
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