Neues Leben fürs Bienenhiesle
Förder- und Freundeskreis Haus Bethanien gegründet

Das historische „Bienenhiesle“ lockt mit wundervollen Ausblicken auf das Kinzigtal und die umliegenden Berge.
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  • Das historische „Bienenhiesle“ lockt mit wundervollen Ausblicken auf das Kinzigtal und die umliegenden Berge.
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Gengenbach (st). Mit dem Ziel, das „Bienenhiesle“ auf dem Abtsberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohn- und Pflegeheim „Haus Bethanien“ neu zu beleben, startet der neu gegründete Förder- und Freundeskreis Haus Bethanien e.V. seine Arbeit. Soziale Kontakte sollen ausgebaut und die individuelle Betreuung der Bewohner und der Schwestern intensiviert werden. Jeder Interessierte kann Mitglied werden.

Unter Vorsitz von Andrea Schmider und ihrer Stellvertreterin Uta Sokol wurde die Vereinsgründung nun zum Abschluss gebracht. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, aber auch unabhängig davon über Spenden“, betont Andrea Schmider. Dem Vorstand gehören außerdem Ulrike Joram als Schriftführerin und Fabian Huber als Kassier an.

Sanierung für rund zehn Millionen Euro

Ehrgeizigstes Projekt des jungen Vereins ist die Renovierung und der Ausbau des historischen „Bienenhiesle“ und des daran anschließenden Geländes als Begegnungsstätte für die Hausbewohner und ihre Angehörigen. Dort sollen dann Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Grillfeste und vieles mehr geboten werden, alles unter Regie des Vereins. Die Sanierung wird als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit dem Haus Bethanien angelegt sein. Denn das Wohn- und Pflegeheim wird derzeit für rund zehn Millionen Euro saniert und umgebaut. Diesen Umstand will man nutzen, um auch gleich für das „Bienenhiesle“ Leitungen zu verlegen. Einen Architekten gibt es auch schon, der sich dem Denkmal geschützten Objekt annehmen will, berichtet Heimleiterin Ulrike Roth. Alles wird behindertengerecht gestaltet werden. „Wir freuen uns auch über Mitglieder, die uns handwerklich unterstützen können“, unterstreicht Uta Sokol.

Aus dem Dornröschenschlaf wecken

Das Bienenhäusle schlummert seit Jahren in einem Dornröschenschlaf. Zuletzt war es von Schwester Athanasia für die Imkerei genutzt worden. Diese wurde dann aber aufgegeben. Und seither dient das ansprechende Gebäude eher als Unterstellplatz für die verschiedensten Utensilien. Nun soll möglichst Ende 2019 schon Baubeginn für die Renovierungsarbeiten sein, versichert Ulrike Roth. „Es soll zu neuem Leben erweckt werden und auch Wanderer und Spaziergänger einladen, kurz zu verweilen für eine kleine Atempause bei Kaffee und Kuchen.

Der Verein will aber auch im Haus Bethanien wirken und hier die Heimbewohner unterhalten, fördern und die Lebensqualität weiter aufwerten. Ziel des Vereins ist es auch, soziale Kontakte innerhalb und außerhalb des Hauses auszubauen. Bereits ab 30 Euro pro Jahr kann eine Mitgliedschaft erworben werden. Weitere Informationen finden Interessenten im Internet unter www.haus-bethanien-gengenbach.de/foerder- und-freundeskreis/

Das historische „Bienenhiesle“ lockt mit wundervollen Ausblicken auf das Kinzigtal und die umliegenden Berge.
Das Vorstandsgremium, v. l.: Uta Sokol, Ulrike Roth, Heimleitung, Ulrike Joram, Fabian Huber und Vorsitzende Andrea Schmider
Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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