LeseLenz
Sarah Jäger erhält den LeseLenz-Preis der Thumm-Stiftung
- Sarah Jäger erhält den LeseLenz-Preis der Thumm-Stiftung für Junge Literatur 2025.
- Foto: Anna-Lisa Konrad
- hochgeladen von Karen Christeleit
Hausach (st) „Schon mit ihrem Debütroman "Nach vorn, nach Süden", der im Hinterhof eines Penny-Marktes beginnt, zeigte Sarah Jäger ihr großes Talent für ungewöhnliche Orte und eigenwillige Charaktere, ihren Humor und ihren empathischen Blick auf die Lebens- und Gedankenwelt junger Menschen. Wie ein roter Faden ziehen sich diese Milieu- und Charakterstudien seither durch ihr Werk. Auch formal beschreitet Sarah Jäger die ungewöhnlicheren Wege und überzeugt mit Intensität, Tiefgang, sprachlicher Lebendigkeit und Figuren, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen," heißt es in der Begründung der Jury, die sich aus Ina Brendel-Kepser, Ulrike Wörner und José F.A. Oliver zusammensetzte.
Talent für ungewöhnliche Orte und eigenwillige Charaktere
Sarah Jäger lebt und arbeitet im Ruhrgebiet, zuerst als Call Center Agentin, später dann als freiberufliche Theaterpädagogin. Seit 2016 ist sie Buchhändlerin. Für ihren Roman "Nach vorn, nach Süden" (Rowohlt Rotfuchs) erhielt sie unter anderem den „Luchs des Monats“ der ZEIT sowie das renommierte Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium und stand auf der Shortlist des Literaturpreis Ruhr. 2024 war "Nach vorn, nach Süden" Prüfungslektüre für Haupt- und Realschulprüfungen im Fach Deutsch (Baden-Württemberg). Ihr zweiter Roman "Die Nacht so groß wie wir" war für den „Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert und wurde bereits an mehreren Theatern aufgeführt. Mit ihrem vierten Roman "Und die Welt, sie fliegt hoch" ist Sarah Jäger erneut für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen des HERBSTLENZES am Samstag, 8 November, 20 Uhr in der Hausacher Stadthalle statt. Der Eintritt ist frei.







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