Hausacher LeseLenz
Spanisch ist die Gastsprache in diesem Jahr

Stellen den 29. Hausacher LeseLenz vor: Kurator und Festivalleiter José F. A. Oliver (v. l.), Ulrike Tippmann, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Hausacher LeseLenzes e. V., Melanie Axmann, Kultur- und Tourismusbüro Stadt Hausach, und Robert Renk, stellvertretender Vorsitzender Hausacher LeseLenz. | Foto: gro
  • Stellen den 29. Hausacher LeseLenz vor: Kurator und Festivalleiter José F. A. Oliver (v. l.), Ulrike Tippmann, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Hausacher LeseLenzes e. V., Melanie Axmann, Kultur- und Tourismusbüro Stadt Hausach, und Robert Renk, stellvertretender Vorsitzender Hausacher LeseLenz.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Hausach Der Hausacher LeseLenz im Herbst fällt 2026 aus. Grund ist eine Neuerung: "Der LeseLenz-Preis für junge Dichter wird künftig alle zwei Jahre verliehen", verkündet José F. A. Oliver, Kurator und Festivalleiter, im Rahmen der Pressekonferenz im Hausacher Rathaus. Dafür ist dieser dann mit 10.000 Euro statt wie bislang mit 5.000 Euro dotiert. "Der HerbstLenz wird erst 2027 im Rahmen unseres 30. Geburtstages stattfinden", so Oliver. Die Erhöhung des Preisgeldes wurde auf Wunsch der Thumm-Stiftung vorgenommen.
Die Sommerveranstaltung in Hausach steht erneut ganz im Zeichen der Literatur und der Sprache: Vom 9. bis 17. Juli dürfen sich die Besucher auf Schriftsteller aus den unterschiedlichsten Ländern freuen. "Der SommerLenz steht unter dem Motto 'w:andersprachen'", sagt Oliver. Gastsprache des 29. LeseLenz ist Spanisch. Nicht nur die Sprache der iberischen Halbinsel und deren Regionalsprachen wie Baskisch oder Katalanisch finden ihren Widerhall: Vertreten sind auch Autoren aus Lateinamerika sowie aus Teilen des Maghrebs, die historisch mit der spanischen Sprache verbunden sind.

Für alle Generationen

Das Literaturfestival bietet zwischen 70 und 80 Veranstaltungen – sowohl öffentliche Lesungen als auch Angebote in der Reihe "Kinderleicht & lesejung". "30 bis 40 Schulen aus der ganzen Ortenau haben sich für die Reihe angemeldet", berichtet Oliver. Wie viele Lesungen und Workshops für Kinder und Jugendliche es genau geben wird, steht noch nicht ganz fest. "Der Zuspruch wird jedes Jahr größer", freut sich der Festivalleiter.
Die Moderation des Eröffnungsabends am 10. Juli übernimmt Oliver. Das Publikum erwartet ab 20 Uhr eine lyrisch-musikalische Reise in die spanische Sprachwelt. Mit dabei sind die Dichterin Carmen Camacho, die Sopranistin Blanca-Esther Moreno sowie der Pianist Bernhard Renzikowski. Auftaktveranstaltung ist am 9. Juli die literarische Wanderung mit Nina Blazon vom Schlossberg auf den Fuggishof. Ab 30. Juni ist eine Anmeldung beim Kultur- und Tourismusbüro möglich.
"Der Hausacher LeseLenz ist weit mehr als ein Literaturfestival", betont Melanie Axmann, Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Hausach. Es sei ein lebendiger Ausdruck der kulturellen Identität der Stadt, ein Ort der Begegnung und des Austauschs sowie ein internationales Forum für Literatur, Kunst und Bild. "Die Autoren bringen unterschiedliche Perspektiven, Sprachen und Erfahrungen mit und bereichern damit nicht nur das Festival, sondern auch das kulturelle Leben unserer Stadt", stellt Axmann fest.

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