Nordschwarzwaldtrophy
André Moser fährt bei der Nordschwarzwald Trophy aufs Podest
- André und Gabriel
- hochgeladen von Gabriel Maier
Bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg gingen am Samstag die beiden Marathon-Profis des SC Hausach DAUCH Corporation Fahrrad am Bächle, André Moser und Gabriel Maier, über die Langstrecke an den Start. Auf den 43 Kilometern mit rund 1.200 Höhenmetern wartete eine abwechslungsreiche Strecke mit vielen Trails auf die Fahrer. Der nächtliche Regen machte die Strecke zwar griffig, die Wurzeln und Steine allerdings rutschig. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit herrschten jedoch schwüle und kräftezehrende Bedingungen.
André Moser erwischte einen hervorragenden Start und konnte sich vom ersten Meter an in der Spitzengruppe festsetzen. Auch am ersten längeren Anstieg hielt er einer Tempoverschärfung stand, sodass sich früh eine dreiköpfige Spitzengruppe bildete. Diese konnte der Hausacher bis Kilometer 18 halten, ehe er eine kleine Lücke auf die beiden Führenden hinnehmen musste. Bei einer Bachdurchfahrt unterlief einem Konkurrenten jedoch ein Fahrfehler, wodurch Moser auf Rang zwei vorrückte. Am steilen Skihang zum Ende der ersten Runde hatte er den Führenden zwar noch im Blick, gleichzeitig aber bereits einen komfortablen Vorsprung auf den Drittplatzierten. In der zweiten Runde fuhr Moser ein konstantes hohes Tempo und verteidigte seinen zweiten Platz souverän bis ins Ziel. Nach 1:44 Stunden durfte er sich über einen starken zweiten Platz freuen. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich war froh, dass ich trotz der langen Solofahrt bis zum Schluss das hohe Tempo halten konnte“, resümierte Moser.
Auch Gabriel Maier zeigte ein starkes Rennen. Nach einem guten Start konnte er sich bis zur Kuppe des ersten langen Anstiegs in der Spitzengruppe behaupten. Anschließend fand er in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe seinen Rhythmus. Mitte der zweiten Runde verlor er in einer Abfahrt kurzzeitig den Anschluss an seine beiden Mitstreiter und musste die entstandene Lücke am nächsten Anstieg wieder schließen. Dieser Kraftaufwand kostete jedoch entscheidende Körner, sodass er seine Konkurrenten wenig später ziehen lassen musste. Am finalen Schlussanstieg, dem berüchtigten Skihang mit über 30 Prozent Steigung, mobilisierte Maier noch einmal alle Reserven und erreichte nach 1:49 Stunden als starker Sechster völlig erschöpft das Ziel.






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