Europameisterschaft XCE
Platz 12 bei der Europameisterschaft – Felix Klausmann überzeugt in Sakarya
- Felix Klausmann bei der Europameisterschaft in der Türkei
- Foto: Sinan Celik
- hochgeladen von Gabriel Maier
Mit einer starken Leistung bei der Europameisterschaft im Cross-Country Eliminator (XCE) im türkischen Sakarya hat Felix Klausmann die Farben Deutschlands erfolgreich vertreten. Auf einer technisch anspruchsvollen Strecke mit Anstiegen, Holzstufen, Steinfeldern und Sprungelementen erreichte der Fahrer des SC Hausach / MTB Team Dauch Corporation – Fahrrad am Bächle einen respektablen 12. Platz im internationalen Spitzenfeld.
Die Strecke präsentierte sich in gewohnt anspruchsvollem Gewand: Nach einem Anstieg folgten Holzstufen, ein Steinfeld, ein weiterer steiler Anstieg sowie ein zweites Steinfeld mit Sprung zurück ins Stadion. Die technisch und taktisch herausfordernde Runde musste in der Qualifikation einmal und in den Finalläufen jeweils zweimal absolviert werden. Aufgrund der anspruchsvollen Streckenbedingungen entschied sich Klausmann in diesem Jahr, mit seinem vollgefederten Bike an den Start zu gehen.
Der Wettkampftag begann mit einer durchschnittlichen Qualifikation. Die Beine waren noch nicht ganz frisch, dennoch qualifizierte sich Klausmann mit Rang 17 sicher für das Achtelfinale. Dort traf er bereits auf starke Konkurrenz. Nach einem taktisch geprägten Rennverlauf konnte er sich in der entscheidenden zweiten Runde auf Platz zwei vorschieben und eine kleine Lücke zu seinem Verfolger herausfahren. Damit zog er souverän in die Runde der besten Zwölf ein.
Am Abend zeigte sich der Hausacher dann in deutlich besserer Form. Im Viertelfinale traf er unter anderem auf Jakob Klemencic, der später zum neuen Europameister gekürt wurde, sowie auf einen weiteren starken Franzosen. Nach einem hervorragenden Start ging Klausmann als Führender in die erste Runde. In der zweiten Runde konnte er seine Spitzenposition jedoch nicht mehr verteidigen und fiel auf Rang drei zurück. In der letzten Kurve versuchte er noch einmal alles, doch der enge Kurs ließ kein Überholmanöver mehr zu.
Am Ende stand ein sehr respektabler 12. Platz bei der Europameisterschaft zu Buche. Trotz des schwierigen Starts in den Wettkampftag zeigte sich Klausmann mit seiner Leistung zufrieden und konnte mit seinem Abschneiden auf europäischer Bühne ein positives Fazit ziehen.










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