Theater BAAL mit Premiere
"Panoptikum über Menschheitsgeschichte"

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Offenburg (rek). Edzard Schoppmann, künstlerischer Kopf des Theater "Eurodistrikt BAden-ALsace" (BAAL). hat sich von Ovid und den "Metamorphosen" inspirieren lassen. Zusammen mit Schauspielern, Tänzern, Musikern und bildenden Künstlern wurde ein Genre übergreifendes Kunstwerk geschaffen: Tanz, Schauspiel und Musik verschmelzen ineinander, befeuern sich, um im nächsten Augenblick neu geformt wieder hervorzubrechen. Am Samstag, 3. April, um 20 Uhr ist Premiere des ersten Teils, die Premiere des zweiten Teils folgt am Sonntag, 4. April, 18 Uhr - natürlich im digitalen Stream und gegen Kauf eines Tickets.

"Wir wollten an unseren traditionellen Aufführungszeiten festhalten", nennt BAAL-Geschäftsführer und Schauspieler Guido Schumacher die Gründe. "Es ist das Hauptprojekt für diese Spielzeit, auf das wir lange und intensiv hingearbeitet haben", erklärt Schumacher: Alle Beteiligten auf und hinter der Bühne für "Metamorphosen" sind während der Proben und Aufzeichnung immer wieder getestet worden.

24 Zuschauerkabinen Teil des Bühnengeschehens

„Die Idee von riesigen mobilen Spuckwänden kam mir bei einer schlaflosen Nacht im April 2020“, so Regisseur und Intendant Edzard Schoppmann. Die Grundidee für das Bühnenbild war geboren: 24 große, rollbare Zuschauerkabinen aus Plexiglas sind in dem Theaterstück fester Bestandteil des Bühnengeschehens. Sind wieder Zuschauer  möglich, werden sie besetzt werden können. Die Performer, Tänzer und Schauspieler des Stückes ziehen, schieben, drehen die Kabinen mit den Zuschauern in ihrem Spiel durch das gewaltige Bildertheater. Transformation, Metamorphose ist auch hier der Leitgedanke, mal ist der Zuschauer inmitten einer Sintflut, mal Zeuge einer Versammlung der Götter. 

Die Dynamik von Schoppmanns Inszenierung entsteht durch die Vermischung verschiedener Künste. Musikalische Szenen gehen in Sprechtheater über, Musik und Tanz vermischen sich mit Ovids Live-Erzählung. Theater BAAL hat für dieses anspruchsvolle Cross-Over Projekt mit dem Lahrer Tanztheater "SZENE 2WEI" kooperiert. Drei Tänzer verbinden sich mit den acht Schauspielern zu einem beeindruckenden Ensemble auf der Bühne, das in zwei Teilen und zusammen fast zwei Stunden Ovids Poesie nacherzählt. Die originäre Musik für „Metamorphosen“ wurde von dem zweiten Kooperationspartner, dem Straßburger Elektro Rock-Duo "Ork" komponiert.

"Ein Panoptikum der Menschheitsgeschichte", beschreibt Schoppmann das Werk, nicht nur mit Menschenschelte, sondern auch Hoffnung.

„Metamorphosen“ feiert seine Premiere digital, in zwei Teilen per Livestream am Osterwochenende. Über die untenstehenden Links können auch Tickets gekauft werden.

Uraufführung Teil 1 am Samstag, 3. April, 20 Uhr
Streaming-Link

Uraufführung Teil am Sonntag, 4. April, 18 Uhr
Streaming-Link

Weitere Termine:

  • Metamorphosen TEIL 1: Freitag, 9. April, 20 Uhr
  • Metamorphosen TEIL 2: Samstag, 10. April, 20 Uhr
  • Metamorphosen TEIL 1: Freitag, 16. April, 20 Uhr
  • Metamorphosen TEIL 2: Samstag, 17. April, 20 Uhr
  • Metamorphosen TEIL 1: Freitag, 23. April, 20 Uhr
  • Metamorphosen TEIL 2: Samstag, 24. April, 20 Uhr.

Link zum Trailer

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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