Fußball-Oberliga
Deftige erste SVO-Niederlage beim badischen Derby
- Wie hier Oberacherns Kapitän Nico Huber (rechts) hatte der SVO in Villingen meist das Nachsehen.
- Foto: Breithaupt
- hochgeladen von Maximilian Maassen
Das war keine gute Woche für den SV Oberachern. Nach der 3:5-Pokalniederlage beim SV Linx gab es auch die erste Pleite in der Oberliga-Saison. Die Mannschaft von Trainer Fabian Himmel verlor beim Regionalliga-Absteiger FC 08 Villingen mit 0:5. Im Derby der südbadischen Oberliga-Vertreter nahmen die Gastgeber von Beginn an das Zepter in die Hand. In der ersten Viertelstunde erspielten sich die Schwarzwälder Vorteile, konnten jedoch in dieser Phase kein Kapital schlagen.
Druckvolle 08er
In der 13. Minute hatten die 08er den Torschrei auf den Lippen, doch SVO-Torhüter Mark Redl entschärfte einen Kopfball von Marcel Sökler mit einer tollen Parade. Die Abwehr des SV Oberachern musste weiter Schwerstarbeit verrichten. Der Druck von Villingen wurde stärker und in der 27. Minute fiel dann folgerichtig die Führung für den FC. Das Tor erzielte Fabio Pfeifhofer. Nur drei Minuten später landete der Ball im Netz der Gastgeber. Doch der Treffer zählte nicht, denn Nico Huber stand zuvor im Abseits. Weitere drei Minuten später erneut die Chance zum Ausgleich, doch der Schuss von Noa Antony Bauer ging links am Tor vorbei. Oberachern blieb weiter dran und in der 37. Minute zog Rachid Gueddin ab, scheiterte jedoch an Villingens Keeper Andrea Hoxha. Doch statt des Ausgleichs kassierte der SVO in der 39. Minute durch Kevin Müller das 0:2. Der Treffer fiel nach einem groben Fehler. Doch für Oberachern kam es noch schlimmer, denn in der Nachspielzeit (47.) erzielte Sökler sogar das 3:0.
Doppelschlag nach der Pause
Nach der Pause hatte Oberachern in der 54. Minute Glück, als der Pfosten das 0:4 verhinderte. Drei Minuten später war es erneut Torhüter Redl, der einen weiteren Treffer der Villinger verhinderte. In der 64. und 66. Minute war er jedoch machtlos. Sökler und Christian Derflinger erhöhten mit einem Doppelschlag auf 5:0. Das war allerdings des Guten zuviel. Der SVO war keine fünf Tore schlechter. Wenn die Niederlage auch deftig ausfiel: Mund abwischen und am Mittwoch, den 3. September (18 Uhr) gegen Türkspor Neckarsulm auf eigenem Platz wieder Punkte einfahren.













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