Horror-Nights-Traumatica im Europa-Park
Nichts für zart besaitete Nerven

Gruselige Gestalten lehren Besuchern des Europa-Parks das Fürchten.
  • Gruselige Gestalten lehren Besuchern des Europa-Parks das Fürchten.
  • Foto: Sandra Decoux-Kone
  • hochgeladen von Daniela Santo

Rust (sdk). Blutverschmierte Monster mit blutrünstigen Blicken und viele andere wilde Kreaturen, die einem das Fürchten lehren können, trifft man seit Donnerstag wieder bei den Horror-Nights-Traumatica im Europa-Park an. Dort übernimmt bis zum 3. November immer freitags und samstags das Böse die Macht.

Die sechs Horror-Häuser haben es in sich. In kleinen Gruppen bahnt man sich den Weg durch finstere enge Gänge in die Unterwelt, begegnet Dämonen, Blutsaugern und anderen grauenvollen Kreaturen, denen alle menschlichen Züge abhanden gekommen sind. Und genau diesen Adrenalinkick suchten bei der Eröffnung viele Hundert Menschen, die sich offensichtlich völlig unbeschadet gegen Mitternacht wieder aus der Gefahrenzone befreit hatten.

Die Rundgänge durch die Häuser des Schreckens sind für eher zart besaitete Gemüter nicht zu empfehlen. Immer dann, wenn man nicht damit rechnet, schnellt aus den dunklen Katakomben blitzschnell die Hand eines Zombies oder es huscht lautlos ein Monster so dicht an einem vorbei, dass man noch den Atem spüren kann. Alles hat der Europa-Park bis ins kleinste Detail so arrangiert, dass den Besuchern das Blut in den Adern gefriert. Traumatica kann man spüren und riechen.

Horror, Grusel und Achterbahn

In den Horror-Häusern kämpfen rivalisierende Gruppen um die Macht und der Besucher ist mittendrin. Die Apokalypse haben die wenigen Überlebenden im Haus „The Fallen“ nicht unbeschadet verlassen. Ihr Verstand hat gelitten. Jetzt ernähren sie sich von Ungeziefern und Ratten. Wer nicht schnell genug entfliehen kann, der droht, im Schwachsinn zu verenden. Monster schauen den Besuchern mit irren Blicken in die Augen, andere möchten gerettet werden, schreien und flehen um Hilfe.

In einem anderen Haus machen Kampfmonster mit Gewehren, Kettensägen und Messern bis unter die Zähne bewaffnet Jagd auf jedes Leben. Überall liegen Tote und Verletzte, die Kettensägen haben für ein Gemetzel gesorgt. Wieder muss man auf der Hut sein, um den Klauen der fiesen Geschöpfe zu entkommen. Die Ghouls beispielsweise haben sich aus der pechschwarzen Dunkelheit ihrer stockfinsteren Höhlen emporgearbeitet, um ihren Durst nach Menschenblut zu stillen. Sie gehen ganz gezielt auf Menschenjagd. Zum Glück ist alles eine Illusion – angefasst werden dürfen die Besucher nicht.

Nicht nur die Schreck-Effekte in den Horror Häusern sind atemberaubend. Auch viele optische Täuschungen machen das Event perfekt. Parallel dazu zieht die Traumatica-Show „Rebellion“ in der Eis-Arena mit zwei Vorführungen Besucher in ihren Bann. Wer nach dem Gruseln noch Lust auf ein weiteres Abenteuer hat, kann einige Fahrgeschäfte benutzen: Fluch der Kassandra, Matterhornblitz, Abenteuer Atlantis und die Achterbahn Pegasus haben zu den Horror-Nights geöffnet.

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