Gesundheitsförderliche Einrichtung
Marienkindergarten ausgezeichnet
- Lydia Wagner (v. l.) mit Team und Elternbeirat des Marienkindergartens Langhurst, Andrea Heiberger (Regionale Präventionsbeauftragte PNO), Susanne Peter (Prozessbegleitung PNO), Dominik Hertlein (AOK Südlicher Oberrhein) und Simon Glatt-Henn (Geschäftsführung Kindertagesstätten).
- Foto: Landratsamt Ortenaukreis
- hochgeladen von Christina Großheim
Schutterwald (st) Der katholische Marienkindergarten Langhurst ist vom Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) erneut als „Gesundheitsförderliche Einrichtung“ zertifiziert worden. Das Zertifikat wurde im Rahmen einer feierlichen Übergabe direkt in der Einrichtung überreicht. Grundlage war ein längerer Entwicklungsprozess, in dem das Team seine Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung weiter ausgebaut hat. Gefördert wurde die Rezertifizierung durch das Landratsamt Ortenaukreis und die AOK Südlicher Oberrhein.
Der Marienkindergarten Langhurst hat sich im aktuellen Prozess vor allem mit dem Schwerpunkt „Professioneller pädagogischer Umgang mit herausforderndem Verhalten“ befasst. Die Einrichtung war bereits 2018 als gesundheitsförderliche Einrichtung ausgezeichnet worden. Jetzt führt das Team diese Auszeichnung fort und hat in einem neuen Prozess die bestehenden Strukturen überprüft und verbessert. Eine gesunde Kindheit ist die Basis für ein gesundes Erwachsenenleben. Durch frühzeitige Gesundheitsförderung entwickeln Kinder Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die ihre Gesundheit stärken. Gleichzeitig stehen Kindertageseinrichtungen vor verschiedenen Herausforderungen, etwa beim Fachkräftemangel oder bei steigenden Bedarfen rund um die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern. Auch ungleiche Gesundheitschancen spielen eine Rolle.
Qualitätsmerkmal
Bei der Zertifikatsübergabe würdigte Simon Glatt-Henn aus der Geschäftsführung der Kindertagesstätte die Arbeit des Teams: „Die erneute Auszeichnung als ‚Gesundheitsförderliche Einrichtung‘ stellt ein bedeutendes Qualitätsmerkmal dar. Sie bestätigt die kontinuierliche Arbeit und das Engagement, mit dem die pädagogischen Fachkräfte die Gesundheit und das Wohlbefinden der uns anvertrauten Kinder in den Fokus nehmen.“ Das Präventionsnetzwerk Ortenaukreis unterstützt Einrichtungen dabei, ihre Gesundheitsangebote weiterzuentwickeln. Es fördert die körperliche und seelische Gesundheit sowie die soziale Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Bereits zertifizierte Kindertageseinrichtungen und Schulen können ihre Zertifizierung regelmäßig erneuern und werden dabei von Regionalen Präventionsbeauftragten und geschulten Prozessbegleitungen begleitet.
Prozessbegleiterin Susanne Peter begleitete das Team über mehrere Monate hinweg und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit im Alltag der Einrichtung: „Der Prozess lebt von Engagement, Offenheit und dem Austausch im Team. Ich bin überzeugt, dass sich das Team weiterhin aktiv einbringen und alle davon profitieren werden.“ Das Präventionsnetzwerk arbeitet dabei mit verschiedenen Partnern zusammen, unter anderem mit der AOK Südlicher Oberrhein. Dominik Hertlein, der dort die Prävention in Lebenswelten koordiniert, ergänzte: „Wir können schon sehr früh dazu beitragen, die Gesundheitskompetenz der Kinder zu verbessern. Das wirkt sich nachhaltig auf eine gesunde Entwicklung der Kinder aus.“





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