• 18. November 2017, 18:28 Uhr
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Sander Frauen gegen Jena – Reserve spielt bei Wacker München
Mit Heimsieg Schritt in richtige Richtung machen

Willstätt-Sand (uk). Eine Woche nach dem Unentschieden gegen Tabellenführer SC Freiburg bestreitet der Ortenauer Fußball-Bundesligist SC Sand am 19. November um 11 Uhr erneut ein Heimspiel. Gegner im Orsay Stadion ist der Tabellenvorletzte, der FF USV Jena.

Es war ein starker Auftritt des SC Sand am vergangenen Wochenende im Derby gegen Freiburg. „Die Mannschaft hat wie in allen Spielen nach Essen viel Leidenschaft gezeigt, so wollen wir das sehen“, resümierte SC-Trainer Sascha Glass über den Punktgewinn und die Leistung des Teams. In allen Bereichen würde die Mannschaft inzwischen Schritte nach vorne machen: „Es gibt aber noch einiges zu tun und ein Thema ist die Chancenverwertung.“ Was kein Vorwurf an einzelne Spielerinnen sein soll.

Gegen den Vorletzten aus Jena wird der Torabschluss wieder wichtig sein. Die zehnte Bundesligasaison ist für den Erstligisten aus Thüringen die schwerste Spielzeit seit dem Aufstieg 2008. Im Sommer verließen viele Leistungsträgerinnen den Verein. Ein Aderlass, den Trainerin Katja Greulich vor gewaltige Probleme stellt.

„Mit einem Sieg können wir einen großen Schritt in die richtige Richtung machen“, sagte Sascha Glass, der den Abstand zum Tabellenende vergrößern möchte. Wie schon gegen Freiburg werden Selina Wagner und Anna Schlarb fehlen. Sylvia Arnold kämpfte diese Woche mit einer Muskelverhärtung und ihr Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden. Nach der folgenden Länderspielpause tritt Sand zuerst im DFB-Pokal in Köln an und reist dann zum Schlusslicht MSV Duisburg. Daher sei es gut, mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen, in der wieder zehn Spielerinnen des SC Sand für ihre Nationalteams auflaufen werden.

Die Reserve des Ortenauer Fußball-Erstligisten reist am 18. November als Tabellenführer zum Dritten FFC Wacker München. Spielbeginn ist um 13 Uhr. Nach dem deutlichen 5:0 im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, zu dem Anne Rotzinger und Madeleine Kurek jeweils mit zwei Toren beitrugen, wird die Aufgabe beim Verfolger deutlich schwieriger. Wacker gelang am Wochenende ein Auswärtssieg beim bisherigen Spitzenreiter SV Alberweiler und verfügt über eine starke Defensive. Sand hingegen kann derzeit auf seine Offensive bauen, die in den vergangenen drei Spielen 16 Tore erzielte.

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