hilzinger Gruppe realisiert Großprojekt
Terminal 3 geht in Betrieb

Die Flugsteige ermöglichen den direkten Einstieg ins Flugzeug und sind lichtdurchflutet. | Foto: hilzinger
  • Die Flugsteige ermöglichen den direkten Einstieg ins Flugzeug und sind lichtdurchflutet.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Willstätt/Frankfurt (st) Mehr Platz für Millionen Fluggäste: Am Flughafen Frankfurt ist am 23. April das neue Terminal 3 in Betrieb gegangen. Mit dem Großprojekt reagiert Deutschlands größter Airport auf steigende Passagierzahlen und stärkt seine Rolle als internationales Drehkreuz. Das Terminal bietet zunächst Kapazitäten für rund 19 Millionen Reisende im Jahr, mit einer Ausbaureserve auf bis zu 25 Millionen. Für Passagiere bedeutet das vor allem: mehr Abfertigungsmöglichkeiten, kürzere Wege und eine bessere Anbindung zwischen den Terminals.
Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielte die hilzinger Unternehmensgruppe mit Zentrale in Willstätt. Mit dem Standort hilzinger Metallbau GmbH aus Fritzlar realisierte das Unternehmen umfangreiche Fassaden- und Fensterarbeiten mit einem Auftragsvolumen von rund 43 Millionen Euro. Dazu gehören großflächige Glasfassaden an den Flugsteigen sowie Konstruktionen für Verbindungsbrücken. Auch das neue automatische Transportsystem, das künftig die Terminals verbindet und den Anschluss an den Fern- und Regionalbahnhof verbessert, trägt die Handschrift des Unternehmens. hilzinger war unter anderem für Fassaden an mehreren Stationen des Transportsystems verantwortlich. Ein Blickfang ist der rund 70 Meter hohe Vorfeldkontrollturm mit seinen schräg eingebauten Glasflächen, die besonderen Anforderungen an Sicherheit sowie Sonnen- und Lärmschutz gerecht werden. Im Inneren des Terminals wurden zudem mehrere Hundert Türen eingebaut, darunter viele Brand- und Rauchschutztüren sowie zahlreiche Metallverkleidungen.
Die Arbeiten erstreckten sich über etwa vier Jahre und waren Teil eines der größten Bauvorhabens Europas – mit entsprechend hohen Anforderungen an Planung, Koordination und Logistik. Der enge Terminplan konnte eingehalten werden.

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