Erste Kandidaten bewerben sich in der Stadt Wolfach

Mit dem Jahreswechsel wird in das Wolfacher Rathaus ein Nachfolger für Gottfried Moser einziehen.
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Wolfach. Seit gut vier Wochen läuft in Wolfach die Bewerbungsfrist für die Nachfolge von
Bürgermeister Gottfried Moser. Das Warten hat nun ein Ende. Die erste
Bewerbung wurde am Sonntag abgegeben, eine zweite Kandidatur wurde am
Dienstag eingereicht. Frank Eggert aus Wolfach und Maik Knötig,
ebenfalls aus Wolfach, heißen die beiden ersten Kandidaten. In der Stadt
mit ihren etwa 5850 Einwohnern stehen damit schon einmal wenigstens
zwei Namen für die Wahl am Sonntag, 12. Oktober, auf dem Stimmzettel.
Die Bewerbungsfrist in Wolfach endet am Montag, 15. September, um 18 Uhr.

Den obersten Platz auf dem Stimmzettel hat sich am Sonntag der Wolfacher Frank Eggert gesichert. „Schon bei der letzten Wahl habe ich mir Gedanken über eine Kandidatur gemacht, dieses Mal kam die Information, dass Gottfried Moser aus Altersgründen nicht mehr antreten
kann und da war der Gedanke sofort wieder da“, sagt Frank Eggert, der
als Maschinenbediener in einem Industriebetrieb in Oberwolfach arbeitet.
Beruflich hat Eggert beim Bankhaus Faisst in Wolfach begonnen, er
machte dort eine Ausbildung zum Bankkaufmann. An der Fachhochschule
Offenburg schloss er 2003 sein Studium als Diplom-Ingenieur
Medienproduzent ab. In dieser Branche fand der Wolfacher keine
Anstellung und sein Weg führte ihn dann nach Oberwolfach, wo er als
Maschinenbediener arbeitet. Der Wolfacher lebt im Ortsteil Kirnbach, ist
verheiratet und hat eine achtjährige Tochter.

Als Leitspruch hat sich Frank Eggert sein Anliegen „Leben in Wolfach“ ausgesucht. „Wolfach
ist der Mittelpunkt für unsere Bürger, hier leben wir“, erklärt Eggert.
Es gehe darum, die Stadt weiter zu entwickeln. Bürgerschaftliches
Engagement habe hier eine wichtige Bedeutung. Die Politik von Gottfried
Moser wolle er weiterverfolgen. Mit der Sanierung von Bahnhof und
Schlosshalle gebe es sehr wichtige Projekte, die es gelte fortzuführen
und abzuarbeiten. Als wichtige Aufgabe sieht Eggert auch die Sanierung
von Straßen.

Er trete als parteiloser Kanidat an, erklärt Eggert. In der Kommunalpolitik sei er bislang nicht aktiv gewesen. „Ich bin zwar ein kommunalpolitischer Frischling, als Wolfacher kenne ich aber
die Politik in der Stadt und auch die Stadt“, hält Frank Eggert fest.
Eigene Wahlkampfauftritte plant der 42-Jährige bislang nicht und will
sich bei der offiziellen Kandidatenvorstellung den Wählern präsentieren.
Der zweite Kandiat, Maik Knötig, war gestern, nach bekanntwerden seiner
Bewerbung, bis zum Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Autor: Daniel Hengst

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