Industriestammtisch
Heimatkärtle ist ein richtig großer Erfolg

Von links: Ralf Müller, Johannes Koch, Julian Koch, Matthias Geiger, Pascal Schiefer, Robert Mauerlechner, Lothar Echle, Simon Vollmer | Foto: Gewerbeverein Wolfach
  • Von links: Ralf Müller, Johannes Koch, Julian Koch, Matthias Geiger, Pascal Schiefer, Robert Mauerlechner, Lothar Echle, Simon Vollmer
  • Foto: Gewerbeverein Wolfach
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Wolfach/Gutach Vertreter der im Gewerbeverein Wolfach organisierten Betriebe trafen sich zum Industriestammtisch. Die Wahl des Lokals fiel diesmal auf „Webers Esszeit“ in Gutach, ein Restaurant, das sich auch am Heimatkärtle aktiv beteiligt.

JobPlus

So war das Heimatkärtle laut einer Presseinformation dann auch das erste Thema. Pascal Schiefer, Vorsitzender des Gewerbevereins, berichtete über den großen Erfolg des Heimatkärtles, an dem 110 Partnerbetriebe in acht Gemeinden teilnehmen. 60 Arbeitgeber mit mehr als 2.000 Arbeitnehmern nutzen das Heimatkärtle-JobPlus für steuerfreie Sachzuwendungen. Es wurden rund 14.000 Heimatkärtle-Gutscheine aktiviert in Höhe von 510.000 Euro und JobPlus-Guthaben in Höhe von 340.000 Euro. 470.000 Euro sind auf den Karten noch im Umlauf. Das heißt rund 380.000 Euro wurde schon in der Region eingelöst.
Zweites Thema war die parallel zum „Wolfacher Herbst“ durchgeführte Leistungsschau. Die Teilnehmer zogen trotz der geringen Vorlaufzeit und der Verschiebung aufgrund der Bürgermeisterwahl ein durchweg positives Resümee. Es gab großes Interesse bei den Besuchern, und auch die Möglichkeit zur Mitarbeitergewinnung konnte genutzt werden. Es wurde beschlossen, die Leistungsschau künftig alle drei Jahre im Verbindung mit dem „Wolfacher Herbst“ durchzuführen. Dabei soll künftig noch größeres Augenmerk auf die Bewerbung der Veranstaltung gelegt werden.

Fachkräftemangel

Immer wiederkehrendes Thema ist der Fachkräftemangel. Erschwerend kommt, so die Stammtischrunde, zusätzlich dazu, dass kein Wohnraum in Wolfach zur Verfügung steht. Zur Lösung wären einzelne Unternehmer bereit, sich zur Aufstellung einiger sogenannter Tiny Homes zusammen zu tun.
Zum Abschluss ging es um die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation. Das Jahr 2022 verlief laut den anwesenden Firmenvertretern unterschiedlich von gut bis bescheiden. Vorhersagen für 2023 seien insbesondere aufgrund der unklaren Energiepreisentwicklung und Nachfragesituation schwierig. Es werde daher weiterhin nur „auf Sicht geflogen“. Zusätzlich beklagen die Betriebe den Aufwand zur Erfüllung bürokratischer Vorgaben.ST

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.