Astronaut Thomas Reiter auf Einladung von Hubert Lang zu Gast in der Illenau
Achern schon oft überflogen, aber zum ersten Mal da

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Achern ( v. l.): Hubert Lang, Thomas Reiter, Oberbürgermeister Klaus Muttach; hinten: Frank Dickerhof, Michael Walter, Gerhard Daum und Siegfried Stinus
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Achern (sp). „Der Blick von der Raumstation aus auf die Erde ist so überwältigend und faszinierend, er verändert den Blick auf die Welt“. Die Faszination des Astronauten Thomas Reiter für die Erkundung des Weltraums war bei seiner „Landung“ im Festsaal der Illenau zum Greifen nahe und so ansteckend, dass die Zuhörer und Gäste des Lions-Clubs mit dem Besucher aus dem All im nächsten Moment zu einer Weltraum-Mission gestartet wären. Doch die Faszination von Thomas Reiter, der 179 Tage auf der russischen Raumstation Mir und 171 Tage auf der Internationalen Raumstation ISS war, hielt eine nicht minder wichtige Botschaft für die „Erdlinge“ bereit: „Wenn man von der Raumstation herunter schaut, das sieht man, wie unglaublich verletzlich die Atmosphäre ist, die unser Leben erst ermöglicht. Dies kann nur jemand sagen, der die Zerbrechlichkeit des Blauen Planeten aus einer anderen Perspektive gesehen hat, wie dies Reiter während seines Vortrags etwa beim Blick auf das Kriegsgebiet im Nahen Osten oder die Zerstörung des Regenwalds ansprach. „Schon oft überflogen, aber nun zum ersten Mal zu Gast in Achern“. Dies schrieb Thomas Reiter in das Goldene Buch der Stadt, als Oberbürgermeister Klaus Muttach den Astronauten und die Gäste aus dem Technikmuseum Speyer, Gerhard Daum und Michael Walter, empfing. Es sei für ihn eine Ehre, sich in das Goldene Buch eintragen zu dürfen, so Thomas Reiter, der im Festsaal einen Vortrag hielt, den es in Achern mit so einem begeisterndem, hochkarätigen und wissenschaftlichen Blick auf die Erde und den Weltraum noch nicht gab. Denn Reiter gehört mit zu dem Kapitel der Menschheitsgeschichte, die sich mit der bemannten Raumfahrt zur Erkundung der Weltraums aufmacht, so Lions-Präsident Hubert Lang aus Sasbach, der Mut, Wissen und Können von Thomas Reiter würdigte, die Grenze von der Erde hinauf in den Weltraum überwunden zu haben.
Den „Flug“ von Achern aus ins All ermöglichte der frühere Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Hubert Lang, der entscheidend dazu beigetragen hat, dass das Technikmuseum in Speyer einen Prototypen der früheren sowjetisch-russischen Raumfähre „Buran“ erwerben konnte. Am 2. Oktober 2008 war Thomas Reiter bei der Eröffnung der Raumfahrthalle des Technikmuseums dabei, bei dieser Gelegenheit lernte er Hubert Lang kennen.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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