Gemeindepartnerschaftsverein
Lebendige Freundschaft über Grenzen hinweg
- Bürgermeister Andreas König (v. l.), Beisitzerin Roswitha Geppert, Kassenprüfer Konrad Geppert, Besitzerin Sina Erdrich, Heidrun Vollmer, Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft, Esther Späth, Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft, Beisitzer Eugen Spinner, Hermann Späth, Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft, erste Vorsitzende Christiana Latt, langjähriger Vorsitzender Robert Strick, Beisitzer Hermann Eckenfels, neuer stellvertretender Vorsitzender Franz Zentner, neue Schriftführerin Monika Burgmaier und Beisitzerin Angela Kuderer
- Foto: Gemeinde Durbach
- hochgeladen von Christina Großheim
Durbach (st) Die gelebte europäische Freundschaft stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Gemeindepartnerschaftsvereins Durbach. Besonders der Rückblick auf das Jahr 2025 zeigte eindrucksvoll, wie intensiv und herzlich die Beziehungen zur Partnergemeinden gepflegt werden. Neben dem Rückblick auf die Aktivitäten des Jahres 2025 standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung laut einer Pressemitteilung der Gemeinde Durbach.
Höhepunkt des vergangenen Jahres 2025 war zweifellos die Reise einer elfköpfigen Delegation aus Durbach und Ebersweier in die Partnergemeinde Chateaubernard in der Charente-Region im Juli. Dort wurden die Gäste vom neuen französischen Präsidenten der Partnerschaft, Jean-Michel Boquet, und seinem Team mit einem abwechslungsreichen Programm empfangen. Neben Besichtigungen eines Bio-Gemüsegartens, der Glasfabrik Verallia und einer Gin-Produktion standen auch kulturelle Highlights wie der Besuch des Schlosses Bouteville und des Cognac-Festes auf dem Programm. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch Weinproben und Einblicke in die regionale Bier- und Cognacherstellung.
Herzliche Aufnahme
Doch nicht nur das Programm beeindruckte – vor allem die herzliche Aufnahme in den Gastfamilien machte den Besuch einmal mehr zu einem besonderen Erlebnis. Gemeinsame Aktivitäten, intensive Gespräche und typisch französische Küche stärkten die langjährige Freundschaft. Zum Abschied wurde bereits die Einladung zum Gegenbesuch 2026 in Durbach ausgesprochen.
Auch die Partnerschaft mit Bürserberg in Österreich wurde im vergangenen Jahr auf Vereinsebene und durch private Kontakte lebendig gehalten. So beteiligten sich Durbacher Bürger mit einer Spende an der neuen Glocke für die Gedächtniskapelle in Bürserberg, die im August im Rahmen eines feierlichen Alpfestes eingeweiht wurde. Trotz fehlendem offiziellem Austausch zwischen den Gemeinden bleibt die Verbindung durch persönliche Begegnungen und Vereinsaktivitäten bestehen.
Im Rahmen der Versammlung wurde zudem die Vorstandschaft neu gewählt. Dabei bestätigten die Mitglieder einstimmig die bisherige Vorsitzende Christiana Latt in ihrem Amt. Neuer zweiter Vorsitzender ist Franz Zentner. Monika Burgmeier übernimmt künftig das Amt der Schriftführerin, während Josef Werner weiterhin als Kassenwart tätig ist. Als Beisitzer wurden Hermann Eckenfels, Eugen Spinner, Angela Kuderer, Roswitha Geppert und Sina Erdrich gewählt. Die Kassenprüfung bleibt in den Händen von Konrad Geppert.
Abschied aus dem Vorstand
Zugleich verabschiedete sich Robert Strick nach vielen Jahren aus dem Vorstand. Seit der Gründung des Vereins war er maßgeblich engagiert und wirkte von 2000 bis heute im Vorstand, die meiste Zeit davon als erster Vorsitzender. Bürgermeister Andreas König würdigte die herausragenden Verdienste Stricks, der den Verein über mehr als 26 Jahre entscheidend geprägt habe, und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Verleihung der Landesehrennadel als besondere Anerkennung. Aus dem Amt der Schriftführerin verabschiedete sich Roswitha Geppert. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Neben den erfreulichen Ereignissen gedachte der Verein auch verdienter Persönlichkeiten der Partnerschaft, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Ihr Engagement habe die Freundschaften über Jahrzehnte geprägt und werde unvergessen bleiben. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt.
Die Versammlung machte deutlich: Gerade in einer Zeit, in der Europa vor großen Herausforderungen steht, ist der persönliche Austausch wichtiger denn je. Der Durbacher Gemeindepartnerschaftsverein leistet hierzu seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag – mit Begegnungen, die verbinden und Freundschaften, die Grenzen überwinden.









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