Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
Förderverein macht vieles möglich

Vorsitzender Gerd Baumer (rechts) begrüßt das 100. Mitglied, den Offenburger Oberbürgermeister Marco Steffens.
  • Vorsitzender Gerd Baumer (rechts) begrüßt das 100. Mitglied, den Offenburger Oberbürgermeister Marco Steffens.
  • Foto: Förderverein Freunde und Förderer des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Gutach (cao). Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof erforscht und vermittelt die Kulturgeschichte aller ländlichen Schwarzwaldregionen. Es sammelt und erhält wichtige Kulturgüter des gesamten Schwarzwalds und macht sie für Einheimische wie Besucher auf Dauer zugänglich. Damit trägt das Freilichtmuseum zum Erhalt identitätsstiftender Kulturleistungen bei. Bereits 1963 wurde mit der Restaurierung des Vogtsbauernhofs begonnen, die Eröffnung erfolgte ein Jahr später. Seither vergrößerte sich das Freilichtmuseum stets. Unterstützt wird es dabei durch den Förderverein Freunde und Förderer des Schwarzwälder Freilichtmuseums.

Fördervereinsvorsitzender Gerd Baumer

"Die Erweiterung des Museum und die Ansiedlung von drei weiteren Gebäuden benötigte Unterstützung ideeller und finanzieller Art", erklärt der Fördervereinsvorsitzende Gerd Baumer. Aus diesem Grund sei am 21. Oktober 2014 der Förderverein Freunde und Förderer des Schwarzwälder Freilichtmuseums gegründet worden. "Zu den Aufgaben des Vereins gehört, das Schwarzwälder Freilichtmuseum in die Köpfe aller Ortenauer zu rufen und sie auf dieses Juwel, welches weltweit bekannt ist, aufmerksam zu machen", betont er. Finanziell beteiligen sich die Freunde und Förderer an besonderen "Bonbons", die das Museum bereichern und anschaulicher machen. Und schon einige dieser "Bonbons" waren dank des Fördervereins möglich.

Modell Effringer Schlösschen

Zu den bisherigen Förderungen und Anschaffungen gehörten unter anderem die Restaurierung eines alten "Örgeles", einer Drehorgel aus dem 19. Jahrhundert, sowie das Modell des Effringer Schlösschens, welches im Herrmann Schilli Haus zu besichtigen ist. "Es war Mittelpunkt einer Ausstellung über die Entstehungsgeschichte des neuen Hauses im Museum", so der Vorsitzende. Außerdem ermöglichte der Förderverein die Anschaffung von vier Ruheliegen, die den kleinen See säumen. Ein Nussbaum neben dem Effringer Schlösschen, ein NSU-Prinz aus den 70er-Jahren, das letzte Fahrzeug der Bewohnerfamilie 1972, sowie zwei Liegestühle mit dem Logo des Fördervereins wurden zudem angeschafft.

Dachunterstand für NSU-Prinz

Noch einiges steht auf der Agenda des Vereins: "Ein Dachunterstand für den NSU-Prinz, der über den vergangenen Winter durch unsere Spende komplett restauriert wurde, sowie drei Apfelbäume mit uralten Apfelsorten aus der Gegend von Wildberg, wo das Effringer Schlösschen stand." Aber auch in Folge werde das Museum kreativ mit all den finanziellen Mitteln des Vereins unterstützt.

109 Mitglieder

Werbung in eigener Sache werde "im Dunstkreis der Vorstandsmitglieder", mit Infoständen bei großen Events im Museum, einem Facebookauftritt als privater Block des Vorsitzenden unter dem Titel "Förderverein Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof" gemacht. Auch über die Website des Museums gibt es einiges zu erfahren.
Derzeit zählt der Förderverein 109 Mitglieder. So konnte der Vorsitzende Gerd Baumer jüngst den Offenburger Oberbürgermeister Marco Steffens als 100. Mitglied begrüßen.

16 Millionen Besucher

Mit rund 220.000 Besuchern in der siebenmonatigen Saison zählte das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof seit der Eröffnung mehr als 16 Millionen Besucher aus aller Welt. Es bietet ein vielfältiges, buchbares Programm mit allgemeinen Führungen, museumspädagogischen Lernerlebnissen für Kindergärten, Schüler- und Jugendgruppen sowie unterhaltsam-informativen Museumsentdeckungen und wissenschaftlich fundierten Themenführungen für Erwachsenen-Gruppen an.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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