KAB Haslach feierte Arbeitnehmertag
„Suche den Frieden und jage ihm nach“

Die Erste Vorsitzende Dorit Kern und der Erste Vorsitzenden Gotthard Vetter beim Vortragen der Fürbitten
  • Die Erste Vorsitzende Dorit Kern und der Erste Vorsitzenden Gotthard Vetter beim Vortragen der Fürbitten
  • Foto: Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB)
  • hochgeladen von Marthe Roth

Haslach (st). Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Haslach hatte an ihrem diesjährigen Arbeitnehmertag als Thema „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Gestaltet wurde ein Gottesdienst in der katholischen Stadtkirche Haslach St. Arbogast und in Hofstetten in der St. Erhard Kirche.

Was bedeutet eigentlich Frieden?

In der Begrüßung führte Dorit Kern, Erster Vorsitzende, aus, dass in diesem Gottesdienst nachgespürt werden soll, was Frieden bedeutet. Nicht nur kein Krieg, sondern auch: Sind wir mit uns zufrieden? Leben wir mit dem Nachbarn in Frieden? Leben wir mit der Natur im Frieden?
Zum Schluss der Lesung (1 Petrus, 3 – 8 bis 11) wurden auch die Worte aus dem Psalm „Suche den Frieden und jage ihm nach“ zitiert. Im Evangelium, der Bergpredigt, wurden die Seligpreisungen vorgelesen. Dort heißt es unter anderem „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden“.

Die Predigt

Das Predigtgespräch befasste sich mit den Gründen für Kriege, zum Beispiel Ölvorkommen, Goldfunde – immer geht es um Geld und Macht. Allerdings wurde auch daran erinnert, dass die Welt nicht nur voll Hass und Krieg ist, sondern auch viele Konflikte, zum Beispiel die deutsche Wiedervereinigung, gewaltlos gelöst wurden. Was kann jeder Einzelne von uns tun, um in Frieden (mit seinen Nachbarn) zu leben? Wir sollen zunächst mit uns selbst zufrieden sein und dann diesen Frieden auf die Familie, die Nachbarn und die Gemeinde übertragen. Auch beten hilft.
Die Fürbitten richteten sich nach den Himmelsrichtungen. Die Ängste und Nöte der Bevölkerung wurden angesprochen. Im (nahen) Osten die Probleme der Palästinenser sowie der Menschen in Syrien und dem Irak. Im Süden, in Afrika, die blutigen Bürgerkriege sowie die vielen Opfer, die Ebola, Aids oder andere Krankheiten fordern. Im Westen, Süd- und Mittelamerika, richtete sich der Blick auf die große herrschende Armut , die Ungerechtigkeiten sowie die Korruption. Im Norden, also Nordeuropa, geht es uns vergleichsweise gut, allerdings sind auch wir von Terror (Krieg) nicht verschont geblieben.

Beim Friedensgruß führte Pfarrer Steidel aus: Shalom, so hat Jesus vermutlich seine Apostel begrüßt. Shalom ist nicht nur „der Friede sei mit Dir“ sondern auch Aufgabe und Auftrag an jeden Christen/jeden Menschen, den Frieden zu leben und weiterzugeben. Mit einem Dank von Pfarrer Steidel an die KAB für die Gestaltung des Gottesdienstes und einem herzlichen „Vergelt‘s Gott“ vom Ersten Vorsitzenden, Gotthard Vetter, an alle, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben, wurde die Eucharistiefeier beendet.

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