60 Jahre Fastnacht in Niederschopfheim
Närrischer Weg eingeweiht
- Am Sonntag wurde der "Schni-Schna-Schnupferweg" in Niederschopfheim eingeweiht. Grund für die Ausstellung in Schaufenster der Gemeinde ist der 60-jährige Geburtstag der Niederschopfheimer Fastnacht.
- Foto: Späudizunft Hohberg
- hochgeladen von Christina Großheim
Hohberg (st) Das 60-jährige Jubiläum der Niederschopfheimer Fasent ist schon in Sichtweite und seit Montag, 19. Januar, sind verschiedenste Narren auch in das Dorf eingezogen. Entlang der Hauptstraße und in den Geschäften von der Bäckerei Sunnebeck und bei der Gärtnerei Blumen Franz in der Blumenstraße gibt es seit dem 18. Januar 26 originale Häs des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte zu bestaunen, heißt es in einer Pressemitteilung der Späudizunft.
Man habe sieben Schaufenster mit den verschiedenen Häs dekoriert, welche man vom Verband ausgeliehen habe, so Teresa Werner, die mit ihren Kolleginnen des Gremiums alles in die Wege geleitet hat. Martina Kopf erstellte die Tafeln mit den Infos zu jeder Einzelnen der 21 Figuren. Viele von ihnen werden auch beim großen Jubiläumsumzug am 1. Februar dabei sein. Am 31. Januar und 1. Februar wird 60 Jahre Niederschopfheimer Fasent mit Narrendorf und Narrentreiben am Samstagabend und Narrendorf und einem großen Jubiläumsumzug am Sonntag gefeiert.
"Schni-Schna-Schnupferwegs"
Amanda Bürkle übernahm laut Pressemitteilung den dekorativen Teil des „Schni-Schna-Schnupferwegs“ und setzte diesen gemeinsam mit Annette Ehrhardt und Doris Ehret kreativ um. Es sei nicht ganz einfach gewesen, sollte doch jede Puppe auch passend und individuell in Szene gesetzt werden, so die ehemalige Zunfträtin Bürkle. Viele Kleinigkeiten wurden zusammentragen, gesucht und teils auch selbst gebastelt. Seit einem halben Jahr sei man in den groben Planungen und seit dem 20. Dezember richtig aktiv. Knapp zehn Tage brauchte es, bis alle Schaufenster so dekoriert waren, dass hoffentlich viele Besucher sich an ihnen erfreuen.
Der „Schni-Schna-Schnupferweg“ ist vom 18. Januar bis einschließlich 18. Februar (Aschermittwoch) zu besichtigen, am besten tagsüber, denn die Schaufenster sind in den teils leerstehenden Geschäften nicht beleuchtet, empfiehlt die Zunft. Auch Bürgermeister Andreas Heck, der die Schirmherrschaft über das Jubiläum übernommen hat, und Zunftvogt Tom Rapp zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Durch die vielen unterschiedlichen Narren könne man eben auch die Vielfalt der Fastnacht kennenlernen, die eng mit Tradition und Brauchtum der Heimatorte verbunden sei. Jedes Häs habe viele Details, welche erst bei genauerer Betrachtung richtig „entdeckt“ werden würden.
Quiz für Kinder
Besonders hervorzuheben, sei auch noch ein Rätsel für Kinder, bei dem alle in den Schaufenstern versteckten Buchstaben zu einem Lösungswort kombiniert werden müssen. Mehr Infos zur Teilnahme und dem Gewinnspiel gibt es auf der Homepage der Späudizunft unter www.spaeudizunft-hohberg.de unter dem Button „Jubiläum 2026“ und auf Flyern, welche in den teilnehmenden Geschäften ausliegen.
Es war viel Arbeit und Vorbereitung, umso stolzer sei man auf den „Schni-Schna-Schnupferweg“ äußerte sich Teresa Werner bei der Eröffnung am Sonntagmorgen. Nun sei die Fastnacht tatsächlich mit Narri-Narro in Niederschopfheim angekommen.




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