"Retten um die Wette" in Hornberg
Ersthelfer kämpfen um den Sieg

Unter den strengen Augen der Schiedsrichter wurde medizinische Hilfe geleistet.
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  • Unter den strengen Augen der Schiedsrichter wurde medizinische Hilfe geleistet.
  • Foto: Marthe Roth
  • hochgeladen von Christina Großheim

Hornberg (ro). Verletzte liegen auf dem Bärenplatz, eine Frau schreit, die ersten Retter sind schon auf dem Weg und untersuchen sie. Grund für den Großeinsatz war kein schrecklicher Unfall, sondern der Landeswettbewerb "Retten um die Wette" des Badischen Roten Kreuzes am gestrigen Samstag in Hornberg. 80 Helfer in elf Wettbewerbsgruppen aus dem gesamten Verbandsgebiet traten auf einem anspruchsvollen Parcour mit 18 Stationen gegeneinander an. Auf fünf Kilometern durch die Stadt leisteten sie Erste Hilfe, übernahmen Sanitäts- und Betreuungsdienste.

Für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs sorgten rund 140 Helfer. Mit dabei waren ebenfalls das Technische Hilfswerk, die Freiwillige Feuerwehr und die Rettungshundestaffel Offenburg. "Ziel ist es, Notfälle zu proben, in denen man sich gegenseitig unterstützen kann", so Klaus Sonntag, Lehrbeauftragter des DRK-Landesverbandes. 15 Minuten hatten die Rettungsteams an jeder Station, die Leistung wurde durch Schiedsrichter bewertet.

Der Hornberger Bürgermeister Siegfried Scheffold war stolz darauf, dass der Landesverband des Badischen Roten Kreuzes dieses Jahr den Wettbewerb zusammen mit dem Ortsverein Hornberg-Gutach organisierte. "Wir leisten eine extrem aktive Arbeit hier vor Ort", betonte Scheffold. Der Präsident des Badischen Roten Kreuzes, Jochen Glaeser, dankte den Mitgliedern des Ortsvereins ausdrücklich für ihr Engagement und betonte, dass „die Veranstaltung unbedingt notwendig ist“. Der Wettbewerb zeige der Öffentlichkeit als bestes Beispiel, wie man helfe. Eine Ansicht, die auch Gruppenbetreuer Mario Rex vom Kreisverband Lahr teilt: "Erste Hilfe ist einfach, man darf nur nicht so viel Angst haben."

Unter den strengen Augen der Schiedsrichter wurde medizinische Hilfe geleistet.
Einem Feuerwehrmann in Not wird geholfen. 

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