Hornberger Freibad
Schwimmsaison mit Festakt eröffnet

Bürgermeister Siegfried Scheffold (v. links), Fördervereinsvorsitzender Tommy Reinbold, Stadtbaumeisterin Pia Moser, die auch die Projektleitung für die Stadt übernommen hat und die beiden Hornberger Bademeister Gerhard Schmid und Wolfgang Streng heißen die Gäste herzlich willkommen.
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  • Bürgermeister Siegfried Scheffold (v. links), Fördervereinsvorsitzender Tommy Reinbold, Stadtbaumeisterin Pia Moser, die auch die Projektleitung für die Stadt übernommen hat und die beiden Hornberger Bademeister Gerhard Schmid und Wolfgang Streng heißen die Gäste herzlich willkommen.
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Hornberg (bos). Mit einem großen Festakt wurde das Hornberger Freibad am vergangenen Donnerstag nach einer zehnmonatigen Sanierungsphase offiziell wiedereröffnet.

"Badespaß pur, das verspricht ab heute unser von Grund auf modernisiertes Freibad", erklärte der Hornberger Bürgermeister Siegfried Scheffold bei seiner Eröffnungsrede. Die derzeitige Niedrigzinsphase und ein Zuschuss aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hätten die einstimmige Entscheidung des Gemeinderates für das Bad im Jahr 2003 erleichtert, für das eine Summe von rund 2,5 Millionen Euro investiert worden sei.

"Unser neues Bad ist zuallererst für unsere Bürger da. Deshalb bin ich glücklich, dass wir eine Planung im großen Einvernehmen mit der Bevölkerung aus einem Guss hinbekommen haben", so Scheffold. Dankbar zeigte er sich dafür, dass aus der Bürgerinitiative zum Erhalt des Hornberger Freibades ein überaus aktiver Förderverein Freibad Hornberg mit einer stattlichen Mitgliederzahl entstanden sei. Das sei "ein positives Beispiel für aktives und verantwortungsvolles Bürgerengagement."

Sowohl im technischen Bereich als auch durch eine Beckenauskleidung aus Edelstahl sei für das Bestehen des Bades eine dauerhafte Lösung gelungen. "Wir haben mit dem Blockkraftheizwerk und der Solartherme eine sparsame und ökologisch nachhaltige Lösung gefunden. Das neugestaltete Freibad ist ein wahres Schmuckstück, das barrierefrei gestaltet wurde. Ich wage die Prognose, dass nicht nur eine Generation Freude an dieser wichtigen Freizeit-, Sport- und Tourismuseinrichtung haben wird. Das vorherige Bad hat ja immerhin 65 Jahre gehalten", so Bürgermeister Scheffold, der auch auf die großzügigen 50-Meter-Bahnen verwies, die zum Schwimmen einladen.

"Besonders erwähnenswert ist der neue Wasserspielbereich für die jüngsten Besucher und die Boul- und Bocciabahn. Bewährte Einrichtungen wie das Schachbrett, Grillstellen, Tischtennisplatten, das Volleyballfeld und ein angrenzender Kunstrasenplatz lassen zusammen mit dem Kioskbetrieb keine Besucherwünsche offen."

Unter den Gästen befand sich auch die Landtagsabgeordnete Marion Gentges (CDU). Sie erklärte: "Auch wenn man nicht das Glück hat, Einwohner von Hornberg zu sein, weiß man, dass die Hornberger und ihr Freibad ein ganz besonderes Verhältnis verbindet. Wenn ich höre, dass die Mitglieder des Fördervereins in den vergangenen fünf Jahren etwa 2.800 Stunden ehrenamtlichen Einsatz für dieses Bad geleistet haben, dann ist das alle Hochachtung wert."

Geplant und geleitet wurde das Projekt von dem Ingenieurbüro Fritz Planung aus Bad Urach und Sterntek Architekten aus Immenstaad. Dr. Jochen Fritz wies auf den Beginn des Projektes hin, denn "auf der Messe 'interbad' kamen vor vier Jahren einige Vertreter der Bürgerinitiative auf uns zu. So lief das Projekt an. Das ist außergewöhnlich, weil wir normalerweise von kommunalen Vertretern angesprochen werden. Hier war es eine Bürgerinitiative, die für dieses Bad gebrannt hat und der es darum ging, es in die Zukunft zu führen."

Für einen Fünf-Meter-Turm habe die Wassertiefe nicht ausgereicht. Kein Grund zur Traurigkeit, denn neben einem Drei-Meter-Turm und einer Wellenrutsche seien viele weitere Attraktionen entstanden.

"So eine Perle wie wir sie hier im Gutachtal haben, die gibt es im Umkreis nicht mehr so schnell zu sehen", erklärte Tommy Reinbold, Vorsitzender der Bürgerinitiative zum Erhalt des Hornberger Freibades. Lobend erwähnte er auch die Zusammenarbeit mit der Stadt. Nach einem zähen Beginn, seien dann aber alle gemeinsam und zukunftsorientiert für die Stadt eingestanden. Und ein erstes Event gibt auch auch schon, denn Reinbold verriet, dass am 28. Juli von 7 bis 19 Uhr ein Zwölf-Stunden-Schwimmen mit einer anschließenden Beach-Party stattfindet.

Nach dem Segen durch die Hornberger Pfarrer Thomas Krenz und Christoph Nobs konnten der Badespaß für jung und alt beginnen.

Autor:

Laura Bosselmann aus Ausgabe Schwarzwald

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