Hochbehälter Schmiedeacker
Stadt investiert in Wasserversorgung

Die neue Pumpengruppe wird von den Vertretern der Firmen, dem Ingenieurbüro und der Stadtverwaltung begutachtet.
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  • Die neue Pumpengruppe wird von den Vertretern der Firmen, dem Ingenieurbüro und der Stadtverwaltung begutachtet.
  • Foto: Stadt Hornberg
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Hornberg (st). Offizieller Abnahmetermin im Wasserhochbehälter Schmiedeacker: Dieser Hochbehälter spielt in der weitverzweigten Wasserversorgung der Stadt Hornberg eine ganz besondere Rolle. In die zwei Wasserkammern wird vom Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig das Trinkwasser aus der Talsperre in Reinerzau angeliefert, heißt es in einer Presseinformation. Ein Versorgungsstrang versorgt das gesamte Stadtgebiet, zwei weitere mit Pumpwerken den Hochbehälter Postwiese und den Hochbehälter Emilienruhe. Die alte Pumpe für die Emilienruhe wurde jetzt durch zwei neue, frequenzgesteuerte Pumpenanlagen ersetzt. Diese sind abwechselnd in Betrieb und garantieren auch bei einer Störung, wenn eine ausfallen sollte, eine unterbrechungsfreie Versorgung. Weiterer Vorteil der neuen Anlage ist ein deutlich reduzierter Strombedarf, der sich auf bis zu 30 Prozent Einsparung belaufen wird.

Digitale Steuerung

In diesem Zuge wurde auch die inzwischen über 30 Jahre alte Steuerung durch die einheimische Firma Schiele Automation und Umwelttechnik Hornberg (AUH) ersetzt und die Fernwirkanlage aktualisiert. Über die Fernwirkanlage wird die gesamte Wasserversorgung elektronisch und digital gesteuert, sie gibt auch sofort zu jeder Tages- und Nachtzeit Störungsmeldungen aus, falls technische Probleme auftreten. „Mit dieser Investition haben wir wieder einen wichtigen Schritt für eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung für unser Bevölkerung getan“ so Bürgermeister Scheffold.
Bei der Bauabnahme mit den Beteiligten, den Firmen AUH und Kempf, dem Ingenieurbüro Zink, Stadtbaumeisterin Pia Moser und Bürgermeister Siegfried Scheffold gab es nur zufriedene Gesichter und von der Stadt als Auftraggeber ein Lob für die gute und gelungene Arbeitsausführung.

Die neue Pumpengruppe wird von den Vertretern der Firmen, dem Ingenieurbüro und der Stadtverwaltung begutachtet.
Bürgermeister Scheffold (links) lässt sich von Geschäftsführer Frank Nesper, AUH, den neuen Schaltschrank für die Hochbehältersteuerung erklären.
Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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