Jannik Steimle wechselt von Racing Students zu Profiteam

Jannik Steimle schaffte über die Racing Students den Sprung zu den Profis.
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Kippenheim. Mit Jannik Steimle hat im vergangenen Jahr ein frisch aus der Jugend kommender
Rennfahrer das Vertrauen von Teamchef Christoph Kindle und dem
Männerteam der Racing Students aus Kippenheim erhalten. Zurückgezahlt
hat er dies beeindruckend durch starke Teamarbeit und eigene Siege.
Durch die Leistungen des jungen Schwaben sind auch Profiteams auf Jannik
Steimle aufmerksam geworden, so dass er in der neuen Saison bereits in
den professionellen Radsport wechselt und für das österreichische Team
Felbermayr-Simplon in die Pedale treten wird. Dessen sportlicher Leiter
Andreas Grossek will Steimle behutsam aufbauen. Im Interview spricht
Steimle über seine starke und intensive Entwicklung in der abgelaufenen
Saison. 

Sie sind als jüngster Fahrer direkt von der Jugend in die erfolgreichste Amateurmannschaft Deutschlands
eingestiegen. Wie war die Saisonvorbereitung? 

Das Team hat mich sehr gut aufgenommen und schnell in die Szene mit eingebunden. Ein
großer Teil meines Erfolges lag an dem Spaß, den wir hatten, und
natürlich die mannschaftliche Geschlossenheit, welche der Grundstein der
Racing-Students-Philosophie ist. 

Trotz des ersten Jahres bei den Männern konnten Sie schnell Fuß fassen und sogar mehrere
Siege einfahren. Was waren die entscheidenden Faktoren, dass dies so gut
geklappt hat? 

Ich konnte dieses Jahr neun Siege einfahren und war mehr als überrascht. Ein entscheidender Faktor war die Mannschaftsarbeit, aber auch meine Sprintstärke, die ich oft unter
Beweis stellen durfte. Durch das Team bin ich erwachsener geworden und
habe gelernt, die Rennen anders anzugehen. 

Durch die Erfolge mit den Racing Students sind direkt Profiteams aufmerksam
geworden, letztlich fiel die Entscheidung für das Team
Felbermayr-Simplon. Was hat dort besonders überzeugt? 

Das Team ist eins der besten Profi-Nachwuchsteams in Europa. Dieses Jahr
haben sie drei Fahrer in die World-Tour gebracht und sind bekannt für
ausgezeichnete Arbeit mit jungen Talenten. Diese Chance will ich nutzen
und genau so weiter machen, was viel schwerer wird. 

Gibt es schon Unterschiede zur Saisonplanung – wie fühlt sich der Einstieg in den professionellen Radsport aktuell an? 
Ja, es gibt deutliche Unterschiede. Es stehen viele Rundfahrten auf dem
Programm, aber auch Eintagesklassiker. Die Rennen sind nicht mehr 70 bis
120 Kilometer lang, sondern fangen ab 120 Kilometern aufwärts erst an.
Ich habe mein Training komplett umgestellt und werde noch im Dezember 16
Tage nach Mallorca gehen, im Januar nochmal neun Tage. Im Februar sind
wir dann zwei Wochen in Kroatien und fahren direkt danach die ersten
Rennen. Das wird eine harte und lange Saison, die erst Mitte Oktober
endet. Ich freue mich sehr auf die große Herausforderung und das neue
Umfeld. Ohne die Racings Students und den Zusammenhalt wäre diese
Entwicklung nicht möglich gewesen.

Autor: st

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