Schule in Mühlenbach vermittelt erste Erkenntnisse in Sachen Berufswahl
Ziel ist das Wissen, wo die eigenen Stärken denn liegen

Von der Planung bis zur Produktion, wie hier beim "Mensch ärgere dich nicht", werden Schüler in Firmen aktiv.
  • Von der Planung bis zur Produktion, wie hier beim "Mensch ärgere dich nicht", werden Schüler in Firmen aktiv.
  • Foto: Heinrich-König-Schule
  • hochgeladen von Isabel Obleser

Mühlenbach (an). Rund 150 Grund- und Hauptschüler besuchen die Heinrich-König-Schule in Mühlenbach. Eine Aufgabe und deutliche „Win-win-Situation“ sieht Schulleiter Stefan Benz in dem Angebot, den Schülern erste Erkenntnisse zur späteren Berufswahl mit auf den Weg zu geben. Praktika zur Berufsorientierung, der alle zwei Jahre stattfindende Berufsinfotag in und rund um das Schulhaus und die Lernpartnerschaften sind fester Bestandteil im Schulalltag.
„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, dass jeder Neuntklässler der unsere Schule verlässt, weiß, wo seine Stärken sind“, so Benz. In Klasse 5 und 6 absolvieren die Schüler ein erstes Praktikum, von Klasse 7 bis 9 haben sie dann die Möglichkeit, über zwölf Wochen hinweg sich zu fest im Stundenplan verankerten Zeiten in einer der Lernpartnerschaften der Schule beruflich zu orientieren. Mit dabei sind fünf Betriebe: Firma Benz in Haslach, Rathaus Mühlenbach, Tagespflege Haslach, Firma Hydro in Biberach und die Firma Moser in Haslach. „Eine weitere Lernpartnerschaft ist in Planung. Die Gespräche laufen bereits“, freut sich der Schulleiter.
Im zwölfwöchigen Rhythmus, immer dienstags, von 10.30 bis 13 Uhr, wenn Technik oder Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES) auf dem Stundenplan steht, gehen ein bis vier Schüler alternativ in die Betriebe und Lehrwerkstätten. Dort lernen sie beispielsweise im Rathaus oder der Tagespflege die Tagesabläufe kennen oder sind in den Lehrwerkstätten von der Planung bis hin zur Herstellung eines Werkstücks in den Arbeitsprozess eingebunden.
Anfang 2006 hat es im Kollegium die ersten Gedanken zu den Lernpartnerschaften gegeben, erklärt der Schulleiter – entstanden aus dem Gedanken, was die Schule hinsichtlich der Berufswahl leisten muss. Ziel soll sein, die Schüler stärkeorientiert auszurichten, um ihnen so erste Erkenntnisse für ihre Berufswahl mit auf den Weg zu geben: „Ihnen zeigen, wo ihre Stärken liegen.“

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