Architekt und Baal-novo-Theater unterzeichnen Mietvertrag
"Grenzüberschreitende Strahlkraft" des Forums

Unterstützer Dr. Christoph Jopen (v. l.), Baal-novo-Intendant Edzard Schoppmann, Investor Jürgen Grossmann, Baal-novo-Geschäftsführer Guido Schumacher und Bürgermeister Jochen Fischer. | Foto: arts
  • Unterstützer Dr. Christoph Jopen (v. l.), Baal-novo-Intendant Edzard Schoppmann, Investor Jürgen Grossmann, Baal-novo-Geschäftsführer Guido Schumacher und Bürgermeister Jochen Fischer.
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Neuried-Altenheim (arts). Das Baal-novo-Theater steht nun offiziell als Mieter des künftigen Europäischen Forums am Rhein fest. Investor und Architekt Jürgen Grossmann, Baal-novo-Intendant Edzard Schoppmann und Baal-novo-Geschäftsführer Guido Schumacher haben die entsprechenden Verträge am Freitag gemeinsam unterzeichnet. Anwesend waren auch Neurieds Bürgermeister Jochen Fischer und Dr. Christoph Jopen als Theater-Berater. Die Unterschrift zu dem Mietvertrag erfolgte am Ufer des Rheins, wo die Auffahrt zur Pierre-Pflimlin-Brücke auf Neurieder Gemarkung Deutschland mit Frankreich verbindet. An dieser exponierten Stelle soll in spätestens zwei Jahren das Europäische Forum am Rhein stehen.
Die Brücke sei das wohl bedeutendste Eingangstor in die Ortenau, das man nun mit der passenden Architektur würdigen werde, zeigte sich Grossmann selbstbewusst. Die Genehmigungen sind da, der erste Spatenstich soll im Sommer erfolgen. Neben dem Theater werden auf einer Gesamtfläche von 3.100 Quadratmetern und mit einer Gesamtinvestition von zehn Millionen Euro auf vier Ebenen eine Bäckerei mit Café, ein Kiosk, ein regionaler Einkaufsladen, ein Restaurant und Büroflächen entstehen. Viel Glas und attraktive Außenterrasse sind planerische Ziele. Nachdem es etliche Bedenken aus dem Weg zu räumen galt, seien jetzt alle für dieses Projekt, sagte der Bauherr, die ganze Infrastruktur des touristisch bereits gut frequentierten Geländes neben dem Yachthafen werde aufgewertet.
Schoppmann fiebert der Eröffnung entgegen, wird doch sein Theater neben den externen Spielorten jetzt eine feste Heimat finden, die optimale Bedingungen aufweise. Das werde etwas ganz Besonderes und Einzigartiges, eine Spielstätte nach griechischem Muster mit 150 Plätzen an symbolisch völkerverbindender Stelle. Baal novo werde sich finanziell stark engagieren müssen, daher werde er das kommende Jahr „mit dem Klingelbeutel“ durch die Region ziehen. Bürgermeister Jochen Fischer, anfangs gar kein Freund des Projekts, äußerte Vorfreude: „Dieses Forum wird Strahlkraft nach Deutschland und Frankreich haben.“

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