Forum am Rhein wächst
Spielbetrieb startet am 28. September

Der Lahrer Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, der neben Diana Zöller sitzt, hat gleich vier Stuhlpatenschaften übernommen. Die Baustelle besichtigten Guido Schöneboom (v. l.), Bürgermeister Lahr, Guido Schumacher, Baal Novo, Benoit Dintrich, stellvertretender Bürgermeister Erstein, Edzard Schoppmann, Baal Novo, Bürgermeister Jochen Fischer, Landtagsabgeordneter Thomas Marein und Investor Jürgen Grossmann.
  • Der Lahrer Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, der neben Diana Zöller sitzt, hat gleich vier Stuhlpatenschaften übernommen. Die Baustelle besichtigten Guido Schöneboom (v. l.), Bürgermeister Lahr, Guido Schumacher, Baal Novo, Benoit Dintrich, stellvertretender Bürgermeister Erstein, Edzard Schoppmann, Baal Novo, Bürgermeister Jochen Fischer, Landtagsabgeordneter Thomas Marein und Investor Jürgen Grossmann.
  • Foto: Frank Leonhardt
  • hochgeladen von Christina Großheim

Neuried (arts). Am Freitag informierten Investor Jürgen Grossmann und Theaterintendant Edzard Schoppmann über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen am Europäischen Forum am Rhein und der dort integrierten Spielstätte des Theaters Eurodistrict Baal Novo. Die dreimonatige Verzögerung haben die Bauleute wieder aufgeholt, Architekt und Bauherr Jürgen Grossmann ist sich sicher, dass die feierliche Eröffnung des Baal-Novo-Theaters pünktlich am 28. September dieses Jahres um 18 Uhr über die Bühne gehen kann.

Gala für Architekturpreis

Grossmann selbst wird am 11. Oktober die Gala für den Badischen Architekturpreis hier zelebrieren, hat sich also noch etwas Luft eingebaut. Ausgezeichnet wird die Architektur am Rhein allerdings nicht: "Beim Badischen Architekturpreis gibt es nur einen Architekten, der keine Arbeiten einreichen darf", so Bauherr Jürgen Grossmann. "Das bin ich. Ich kann mich ja nicht selbst prämieren."

Das Europäische Forum am Rhein steht auf Neurieder Gemarkung am Fuße der Pierre-Pflimlin-Brücke und damit an markanter Stelle im Herzen des Eurodistriktes Strasbourg-Ortenau. Der Rohbau steht – das Herzstück des Gebäudes wird die ovale Spielstätte des Theaters, gleich einem Amphitheater, freut sich Intendant Edzard Schoppmann.

Ein Juwel

Jürgen Grossmann spricht von einem Investionsvolumen in der Größenordnung von zehn Millionen Euro. Spektakulär mit viel Glas, Blick auf den Rhein und ins Nachbarland, ökologische Bauweise – dieses Konzept werde an der deutsch-französischen Grenze Zeichen interkultureller Zusammenarbeit setzen, ist der Bauherr überzeugt. "Dieses Gebäude ist für mich ein Juwel", so Grossmann. "Ich habe zwölf Jahre daran gearbeitet und freue mich sehr, dass es bald fertig sein wird." Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr ist in Vorbereitung. Neben dem Theater sind ein großes Restaurant, eine Bäckerei und Café, ein Heimatladen, Büros und Informationsstätten vorgesehen.

Stuhlpatenschaften

Baal Novo, das seinen Sitz in Offenburg hat, ist Mieter im Haus. Trotz Fördergeldern muss der Geschäftsführer des Theaters Guido Schumacher immer wieder neue Finanzquellen für die Ausstattung der Spielstätte auftun. Eine davon ist das Angebot von Stuhlpatenschaften. „Von den 150 schicken Sesseln haben bereits 60 einen Paten gefunden. Es gibt also noch etliche“, sagt Schumacher und übergibt bei dieser Gelegenheit gleich mehrere Urkunden: Der Oberbürgermeister von Lahr, Wolfgang G. Müller, übernimt gleich vier Stuhlpatenschaften in der zukünftigen Spielstätte.

Der stellvertretende Bürgermeister von Erstein im Elsass, Benoit Dintrich, zeichnet ebenfalls für eine Stuhlpatenschaft in der zukünftigen Spielstätte. Jochen Fischer, Bürgermeister der Heimatgemeinde des künftigen Forums, schlägt gar mit sieben Patenschaften zu. Den Presserundgang begleiteten auch Thomas Marwein, Mitglied des Landtags, Guido Schöneboom, Kulturbürgermeister von Lahr, und der Kehler Künstler Tilmann Krieg, Autor bei der Produktion zur Eröffnung der Spielstätte von Baal Novo.

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