Oberkirch will bestmögliche Integration
Ein gemeinsames Konzept erarbeitet

An vier Terminen wurden die Inhalte des künftigen Integrationskonzepts für die Große Kreisstadt erarbeitet. Nun wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die Ziele vorgestellt. Die Aufnahme zeigt, von links: Frank Jessen, Sümeyra Kiliç, Patricia Jessen, Stefan Zech, alle vom Ibis Institut aus Essen; sowie Integrationsbeauftragte Simone Pohl und Bürgermeister Christoph Lipps.
  • An vier Terminen wurden die Inhalte des künftigen Integrationskonzepts für die Große Kreisstadt erarbeitet. Nun wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die Ziele vorgestellt. Die Aufnahme zeigt, von links: Frank Jessen, Sümeyra Kiliç, Patricia Jessen, Stefan Zech, alle vom Ibis Institut aus Essen; sowie Integrationsbeauftragte Simone Pohl und Bürgermeister Christoph Lipps.
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
  • hochgeladen von Christina Großheim

Oberkirch (st). - In den vergangenen Wochen fanden vier Expertenworkshops zum Thema Integration in Oberkirch statt. Vergangene Woche wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung Schwerpunkte des Konzepts erarbeitet. Das künftige Integrationskonzept für die Große Kreisstadt wird jetzt niedergeschrieben.

Seit Februar haben sich rund 90 Experten mit der Querschnittsaufgabe Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund beschäftigt. Gemeinsames Ziel war es ein Integrationskonzept für Oberkirch zu erarbeiten. Haupt- und Ehrenamtliche haben in den Themenfeldern sich über bestehende Angebote und künftige Projekte ausgetauscht. Dabei wurden vier Bereiche bearbeitet: Sprache und Bildung; Kultur und Freizeit; Arbeit und Wohnen sowie Ehrenamt und Teilhabe. Ihr Wissen haben dabei Experten eingebracht, welche sich bereits hauptamtlich oder ehrenamtlich mit dem Thema Integration beschäftigen. Begleitet wurde der gesamte Prozess vom Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare – kurz Ibis – aus Duisburg.

Stadt will bestmögliche Integration

„Best möglichst will die Stadt bei der Integration unterstützen, damit Oberkirch zur neuen Heimat von Menschen mit Migrationshintergrund wird“, unterstrich Bürgermeister Christoph Lipps in seiner Begrüßung. Er dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement bei der Erstellung des künftigen Integrationskonzepts. Diesem Dank schloss sich auch sehr gerne die städtische Integrationsbeauftragte Simone Pohl an, die gemeinsam mit Ibis die Durchführung des Prozesses organisierte.

Im Rahmen des Abschlussforums wurden auch noch Schwerpunkte für die weitere Arbeit in den vier Themenfeldern vorgestellt. „Nun liegt es an uns allen, das dieses Konzept weiter umgesetzt und zum Leben erwacht“, betonte Simone Pohl in ihren Schlussworten. „Es wird ein niedergeschriebenes Konzept geben, sodass alle Beteiligten nachlesen können, mit welchen Lösungen wir uns den Herausforderungen stellen“, erklärte die Integrationsbeauftragte. „Aber es soll auch allen Menschen in der Politik oder Bürgerinnen und Bürger als Transparenz der Integrationsarbeit dienen – ein Überblick über die bestehenden Projekte und der Planung für die Zukunft.“

Dynamisch, nicht statisch

Das künftige Konzept für die Integrationsarbeit in Oberkirch wird dabei nicht statisch angelegt sein, sondern dynamisch sein. Klar ist, dass mit etwas zeitlichem Abstand eine Kontrolle des Konzepts im Hinblick auf die Umsetzung der dort niedergeschriebenen Ziele und Maßnahmen erfolgt. Ganz bewusst soll das Konzept auch zu neuen Projekten animieren. „Eine intensive Arbeitsphase wird jetzt abgeschlossen“, erklärte Frank Jessen, Geschäftsführer von Ibis. „Respekt vor dem, was bereits in Oberkirch vorhanden ist“, zollte sein Mitarbeiter Stefan Zech, der als Moderator einen Workshop an dem Tag begleitet hatte.

Zum Abschluss ging noch ein besonderer Dank an die Schulleitung der Realschule Oberkirch, die für alle vier Workshops und die Abschlussveranstaltung Räume zur Verfügung stellte.

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