LANDESLIGA: SV Oberkirch – TuS Oppenau 0:5
Oppenau war im Derby eine Nummer zu groß

Grund zum Jubeln hatte der TuS Oppenau, der im Renchtalderby beim SV Oberkirch souverän mit 5:0 siegte. | Foto: wof
  • Grund zum Jubeln hatte der TuS Oppenau, der im Renchtalderby beim SV Oberkirch souverän mit 5:0 siegte.
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Oberkirch (wof). Die Vorherrschaft im Renchtal hat weiterhin klar der Landesliga-Tabellenführer TuS Oppenau inne. Im prestigeträchtigen Duell beim Reviernachbarn SV Oberkirch siegten die Seger-Schützlinge am Ende souverän mit 5:0.

In den ersten zwanzig Minuten war es ein verteiltes Spiel im Renchtal-Stadion. Dabei hatte der Gastgeber die erste Chance als das Leder knapp am Pfosten vorbei strich. Doch dann war die Oberkircher Herrlichkeit schon vorbei. Die Oppenauer Bemühungen wurden etwas zielstrebiger und sie nahmen das Heft in die Hand. Nach einer halben Stunde gab es einen Freistoß an der Strafraumgrenze. TuS-Spieler Florian Müller legte sich die Kugel zurecht und der Spitzenreiter führte mit 1:0. Der Treffer gab der Seger-Elf jetzt noch mehr Sicherheit. Ganze sieben Minuten später ließ Florian Müller Freund und Feind stehen und zog trocken zum 2:0 ab. Bei der Heimmannschaft sanken nun die Köpfe, wenngleich Trainer Helmut Kröll an der Außenlinie immer wieder die richtige Körpersprache seiner Jungs forderte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Derby noch deutlicher. Oberkirch das mit erst 16 Toren in 16 Spielen zu den Minimalisten der Liga gehört, hatte kaum noch eine Chance. Beim TuS Oppenau setzte Spielertrainer Christian Seger eine weitere Duftnote. Ein sensationeller Schuss aus rund dreißig Meter des Ex–Linxer brachte das 3:0, dem Seger zehn Minuten später das 4:0 folgen ließ. Oppenau hatte Ball und Gegner im Griff und setzte auch die spielerischen Akzente in einer nun einseitigen Partie. Nach vorne ging bei den Hausherren so gut wie nichts. Logisch, dass der Reviernachbar aus Oppenau dieses Geschenk gerne annahm und durch eine tolle Kombination und dem 5:0 durch Fabian Keller im prestigeträchtigen Lokalkampf noch einen drauf setzte.

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