Machbarkeitsstudien rund um Offenburg und ins Elsass laufen derzeit
Für die Radschnellwege sind vorerst drei Trassen denkbar

So könnten die Radschnellwege der Zukunft aussehen. Andere Regionen Deutschlands planen oder bauen inzwischen solche für Radfahrer ausgelegten Verbindungen.
  • So könnten die Radschnellwege der Zukunft aussehen. Andere Regionen Deutschlands planen oder bauen inzwischen solche für Radfahrer ausgelegten Verbindungen.
  • Foto: Regionalverband Ruhr
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Ortenau (rek). Sind Radschnellwege eine Zukunftslösung? Für den Ortenaukreis hat der Regionalverband im Sommer 2017 mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg Machbarkeitsstudien für die Korridore "Offenburg-Gengenbach" und "Offenburg-Friesenheim-Lahr" in Auftrag gegeben, erklärt das Landratsamt auf Anfrage. Zudem laufe derzeit eine Machbarkeitsstudie für einen grenzüberschreitenden Radschnellweg. Damit betraut sei eine Gemeinschaft von "Planersocietät" in Dortmund und "VIA eG" in Köln, die beide auf Radschnellwege-Planungen in anderen Regionen zurückgreifen könnten.

Das Land hat mit der Planung von drei Pilotstrecken in den Großräumen Mannheim/Heidelberg, Stuttgart und Heilbronn begonnen. Dabei haben solche Strecken durchaus hohe Ansprüche an die Planung, den Bau und die Nutzung. Radschnellwege sollen eine Verbindung über größere Entfernungen herstellen und an Werktagen von 2.000 Radlern genutzt werden. Die Trasse soll nach Möglichkeit kreuzungsfrei – um Zeitverluste zu vermeiden – und bis zu vier Meter breit im Zweirichtungsverkehr sein, damit sowohl das Nebeneinanderfahren als auch das Überholen möglich ist. Denn hier sollen – daher Schnellweg – Geschwindigkeiten von 30 Stundenkilometern möglich sein. Eine durchgängige Beleuchtung soll angestrebt werden, um für subjektive Sicherheit bei den Radlern zu sorgen. In außerstädtischen Bereichen wird eine Beleuchtung mit Dimmfunktion und Bewegungsmeldern empfohlen.

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