Land fördert Naturschutz im Ortenaukreis
Mehr Geld für die Landschaftspflege

SANDRA BOSER MdL
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  • Foto: Wahlkreisbüro Lahr
  • hochgeladen von Marthe Roth

Ortenau (st). Im Rahmen der Erhöhung der Mittel für Maßnahmen des Naturschutzes und der
Landschaftspflege durch die Landesregierung stehen den Stadt- und Landkreisen Baden- Württembergs für das Jahr 2018 insgesamt 34 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können, wie das Umweltministerium verlauten lässt, vielfältige Maßnahmen gefördert werden, etwa Arten- und Biotopschutz, Grunderwerb, Investitionen oder Dienstleistungen im Bereich Natur- und Landschaftspflege. 

Der Ortenaukreis profitiert von Zuwendungen

Auch der Ortenaukreis profitiert zur Freude der Grünen Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sandra Boser aus Wolfach von den gestiegenen Zuwendungen im Doppelhaushalt des Landes für 2018/19. „Noch nie in der Geschichte Baden-Württembergs hat eine Landesregierung so viel Geld für den Naturschutz bereitgestellt “, freut sich die Grüne Landtagsabgeordnete. Davon profitiert auch der Ortenaukreis. Für ihn sind in diesem Jahr 832.563 Euro bereitgestellt. Dabei stellt die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) das zentrale Förderinstrument für Naturschutz und Landschaftspflege dar. Die LPR beinhaltet ein breites Förderspektrum.

Wesentlicher Bestandteil ist der Arten- und Biotopschutz

Neben dem Vertragsnaturschutz sind der Arten- und Biotopschutz, der Grunderwerb sowie
Investitionen und Dienstleistungen wesentliche Bestandteile der LPR. „Der Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt ist die zentrale Herausforderung dieses Jahrhunderts“, betont Sandra Boser. Deshalb setze die grün-geführte Landesregierung die Stärkung des Naturschutzes konsequent fort. Die Naturschutzmittel im Land wurden schrittweise von 30 auf 60 Millionen Euro erhöht. „Und mit dem Sonderprogramm Biodiversität setzen wir noch eine ordentliche Schippe drauf, um dem rasanten Verlust an Biodiversität entgegenzuwirken“, so die Grüne Landtagsabgeordnete entschlossen. Gute Aussichten gibt es auch fürs kommende Jahr, wie Umweltminister Franz Untersteller mitteilt: “Aufgrund des im Doppelhaushalt 2018/19 etaisierten Aufwuchses des Naturschutzhaushaltes werden auch die den Stadt- und Landkreisen zur Verfügung stehenden Mittel insgesamt zunehmen”, so der Minister.

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