Europa-Park-Chefs stellen sich Kinderfragen
Das Geständnis von Michael und Thomas Mack

Roland, Jürgen, Michael und Thomas Mack standen den Kinder-Reportern Rede und Antwort.
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  • Roland, Jürgen, Michael und Thomas Mack standen den Kinder-Reportern Rede und Antwort.
  • Foto: Sandra Decoux-Kone
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Rust (sdk). Am Internationalen Kindertag bekamen rund 20 Nachwuchs-Reporter die Gelegenheit, die Chefs des Europa-Parks Roland, Jürgen, Michael und Thomas Mack alles zu fragen, was sie schon immer wissen wollten. Mit dabei waren auch die jungen Stadtanzeiger- und Guller-Leser Felix Eiselt, Christian Seibold, Nathaniel Gaponov und Romina Röder. Die  Geschäftsführer standen den jungen Reportern eine Stunde lang Rede und Antwort.

Raphael war mit seinen sechs Jahren jüngster Teilnehmer und, weil er das Lesen und Schreiben noch nicht beherrscht, hatte er seine Fragen auf Kärtchen gemalt, damit er sie nicht vergisst, wenn er an der Reihe war und das Mikrofon in die Hand gedrückt bekam. Da war auf einer Karte beispielsweise ein Boxauto aufgemalt. "Wie entstehen Boxautos?", lautete die Frage des Sechsjährigen. Die Kinder hatten sich im Vorfeld einige Gedanken gemacht. Auch der Großbrand im skandinavischen Themenbereich wurde thematisiert. Die Kinder interessierten sich aber auch für die Lieblingsberufe der Herren Mack, wie nachhaltig im Europapark gearbeitet wird und woher der Freizeitpark Strom und Wasser bezieht. Die anfängliche Aufregung der Reporter war bald verflogen, als die beliebte Euromaus die Kinder in Empfang nahm. Für das Showprogramm hatte Franziska Neye von der Talent-Academy gesorgt.

Dass der Großbrand an den Kindern nicht spurlos vorübergegangen ist, zeigte sich an der Frage von Maya, die wissen wollte, wie lange es dauere, um den skandinavischen Themenbereich wieder aufzubauen. „Wir können noch kein endgültiges Konzept vorlegen“, erklärte Roland Mack. Derzeit fänden rund um die Uhr die Aufräumarbeiten statt. "Wir arbeiten so schnell wie möglich. Wer uns kennt, weiß das. Sobald alles aufgeräumt ist, geht es an die neue Planung", versprach Roland Mack. Er machte keinen Hehl daraus, dass die "Piraten von Batavia" seine liebste Fahrattraktion im Park war. Viele emotionale Momente würden an die Entstehung der Bahn erinnern, an der sein Vater Franz Mack ebenso mitgewirkt habe, wie bereits verstorbene Künstler aus der ganze Welt. "Es war damals eine risikoreiche Investition für uns", erinnerte Roland Mack an die Realisierung der beliebten Bahn, die rund 60 Millionen Gäste befördert habe.

Maxi wollte genau wissen, wie viele Gäste täglich den Freizeitpark besuchen. Fabian aus Lahr interessierte, ob auch die Europa-Park-Chefs in der Freizeit Achterbahn fahren und Christian aus Ettenheim bewarb sich gleich um einen Job. In der Tat habe der Park interessante Ausbildungsberufe anzubieten, antwortete Jürgen Mack. Wenn der neue Wasserpark in Betrieb gehe, würden es insgesamt rund 5.000 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufen sein, die dort arbeiteten, wo andere Urlaub machten. Michael und Thomas Mack gestanden sogar, als Kinder so oft hintereinander Achterbahn gefahren zu sein, bis einer von ihnen Nasenbluten bekommen habe. „Wir haben einen richtigen Wettbewerb daraus gemacht. Da kamen schon mal 55 Fahrten zusammen“, erinnerte sich Michael Mack.

Als besondere Überraschung wartete die Besichtigung der Eurosat Achterbahn „CanCan Coaster“. Mit dem Baustellenhelm ging es über Baugerüste in das innere der Kugel, die nach 28 Jahren von Grund auf erneuert wird. Sie werde wieder genauso gut oder sogar noch besser, versprach Patrick Marx als Achterbahn-Experte des Europa-Parks. Mit einem Lunchpaket ausgestattet, konnten die Kids anschließend einen schönen Tag im Park verbringen.

Roland, Jürgen, Michael und Thomas Mack standen den Kinder-Reportern Rede und Antwort.
Felix Eiselt, Christian Seibold, Nathaniel Gaponov und Romina Röder mit Patrick Marx bei der Baustelle der Achterbahn "CanCan Coaster".
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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