14. Bulldogtreffen in Rust
Oldtimer der besonderen Art

Beim Bulldogtreffen in Rust gab es manches Schätzchen zu bestauenen.
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  • Beim Bulldogtreffen in Rust gab es manches Schätzchen zu bestauenen.
  • Foto: CDU-Gemeindeverband Rust
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Rust (st). Alte urige Bulldogs ließen quirlige kleine Kinder beim 14. Bulldogtreffen in Rust staunen. Am Freitag standen diese zwei Welten im Mittelpunkt des Ferienprogramms der Gemeinde. In diesem Jahr machte der Sommer seinem Namen alle Ehre und heizte sowohl Menschen als auch Motoren gleichermaßen auf.

Davon ließen sich die rund 300 Besucher des vom CDU Gemeindeverband Rust organisierten Treffens jedoch wenig beeindrucken und trotzten dem Wetter mit kühlen Getränken, leckerer Currywurst und Steaks. Für die vielen Ferienkinder war einiges an Spannung, Spaß und Spiel geboten, so rollten Mini-Traktoren um die Wette, wurden Rätsel zu den ausgestellten Bulldogs gelöst, am Nagelbalken gehämmert und kleine Gesichter fröhlich bunt geschminkt. Zur Erfrischung gab es für jedes Kind nicht nur zwei kalte Getränke gratis, sondern auch eine herrliche Abkühlung in der extra aufgestellten Sprinkleranlage. Erste Schaufelbaggerversuche konnten am Sandhaufen unternommen werden, der vom Bauhof eigens aufgeschüttet wurde. Diese war mit ihren drei modernen großen Bulldogs vor Ort, das älteste Traktoren-Modell unter den 79 Ausstellungsstücken war jedoch ein Allgaier aus dem Jahr 1950. Wer seinen Bulldog auch ausstellen möchte, ist hierzu jedes Jahr aufs Neue eingeladen und darf bei einer kostenfreien Stärkung den Trubel der kleinen und großen Gäste beobachten, Geschichten austauschen und Gleichgesinnte treffen.

Benjamin Peter, Besucher und Mitorganisator des Bulldogtreffens, schwärmte von seinem 1983er-Deutz-Fahr-3607, der von seinem Großvater gekauft wurde und seither in Familienbesitz ist. Auf ihm hat er mit sechs Jahren das Fahren des Bulldogs erlernt, heute spricht er von einem „Senior in Betrieb“ und das nicht ohne Grund: Für Pflege- und Waldarbeiten und zum Mulchen ist der Traktor immer noch mehrmals wöchentlich in Gebrauch. Benjamin Peter würde seinen Deutz nie verkaufen, für ihn ist es ein wertvolles Erinnerungsstück und sein Einstieg in die Landwirtschaft. Sein persönliches Highlight des Bulldogtreffens, bei dem er bereits seit dem ersten Tag vor 14 Jahren dabei ist, war übrigens ein Eicher-Bulldog mit seinem originalen Geräteträger – eine hübsche Rarität.

Beim Bulldogtreffen in Rust gab es manches Schätzchen zu bestauenen.
Benjamin Peter auf seinem Deutz, der noch immer im Einsatz ist.

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