Meisterleistungen
Handwerkskammer Freiburg ehrte Fachkräftenachwuchs
- Die Jungmeister wurden durch Kammerpräsident Christof Burger offiziell in den Meisterstand erhoben und wurden für ihre Leistungen auf der großen Bühne der Europa-Park Arena gefeiert.
- Foto: HWK FR/Felix Risch
- hochgeladen von Anne-Marie Glaser
Rust (st) Das südbadische Handwerk feierte seinen Fach- und Führungskräftenachwuchs: Rund 300 Handwerker des aktuellen Meisterjahrgangs erhielten ihren Meisterbrief. Mehr als 1.500 Gäste wohnten in der Europa-Park Arena in Rust der offiziellen Erhebung in den Meisterstand durch Christof Burger, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, bei, heißt es in einer Pressemitteilung.
Wertschätzung
Familien und Freunde, aber auch Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierten mit den Meistern ihren Erfolg. „Mit dieser hochwertigen Veranstaltung möchten wir unsere Wertschätzung für geleistete Arbeit der vergangenen Monate ausdrücken“, so Burger zu den Meisterabsolventen. „Der Meistertitel ist offizielles Gütesiegel für höchste fachliche Kompetenz, Ausbildungseignung und unternehmerisches Know-how im Handwerk. Dieses dürfen Sie ab heute mit Stolz tragen.“
Alle Meister wurden auf der großen Bühne in der Europa-Park Arena geehrt. 14 Handwerker, die die jeweilige Bestleistung in ihrem Handwerk erreicht hatten, erhielten aus den Händen von Kammerpräsident Christof Burger und Vizepräsident Friedrich Sacherer zudem eine Bestleistungsurkunde. Für außergewöhnliche Leistungen bei der Meisterprüfung wurden außerdem neun Förderpreise im Wert von 22.500 Euro vergeben.
Insgesamt erhielten zwischen 1. April 2025 und 31. März 2026 rund 300 Handwerker in Südbaden den Meistertitel:
• 68 Absolventen aus dem Ortenaukreis
• 51 aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
• 37 aus dem Landkreis Lörrach
• 36 aus dem Stadtkreis Freiburg und
• 35 aus dem Landkreis Emmendingen
• Zudem kommen Fachkräfte aus ganz Deutschland in den Kammerbezirk Freiburg, um hier den Meistertitel zu erwerben
Vier Teilprüfungen
Für eine erfolgreiche Meisterprüfung müssen vier Teilprüfungen abgelegt werden. Neben der Fachpraxis und der Fachtheorie werden auch betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse abgeprüft. Rund 400 ehrenamtliche Prüfer sorgen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Meisterprüfungen. Die Prüfungskommissionen sind nahezu das gesamte Jahr über im Einsatz und ermöglichen so die Qualitäts- und Zukunftssicherung des handwerklichen Führungsnachwuchses.
Die Meisterschüler wenden für ihre Qualifikation viele Monate auf – zwischen zehn Monaten in Vollzeit bis hin zu mehreren Jahren nebenberuflich in Teilzeit. Je nach Handwerk und Meisterschule werden dabei mehrere Tausend Euro an Weiterbildungskosten fällig – teilweise sind sogar fünfstellige Summen nötig. Aber das lohnt sich. In den zulassungspflichtigen Handwerken ist der Meisterbrief rechtliche Voraussetzung, um einen eigenen Betrieb zu gründen und in die Handwerksrolle einzutragen.
Zudem gilt der Meisterbrief als Grundlage für die Ausbildung des Handwerksnachwuchses. Auch ohne den Schritt in die Selbstständigkeit eröffnet der Meisterbrief Türen für leitende Positionen in Unternehmen. Auch ein Hochschulstudium an Universitäten und Fachhochschulen kann im Anschluss aufgenommen werden.
Auszeichnungen für Bestleistungen
14 Meister erreichten jeweils die Bestleistung in ihrem Gewerk:
• Bester Jungmeister im Elektrotechniker-Handwerk:
Lars Heitz aus Kehl
• Bester Feinwerkmechaniker-Meister:
Daniel Voigt aus Endingen am Kaiserstuhl
• Beste Jungmeisterin im Friseur-Handwerk:
Jessica Sauerbeck aus Görwihl
• Bester Jungmeister im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk: Aaron Bühler aus Ottenhöfen im Schwarzwald
• Bester Jungmeister im Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk:
André Krings aus Ettenheim
• Bester Jungmeister im Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk: Philipp Allkämper aus Zerf in Rheinland-Pfalz
• Beste Jungmeisterin im Maler- und Lackierer-Handwerk:
Elodie Limare aus Wolfach
• Bester Jungmeister im Maurer- und Betonbauer-Handwerk:
Yves Kornmeier aus Zell am Harmersbach
• Bester Jungmeister im Metallbauer-Handwerk:
David Pfeffer aus Hohberg
• Bester Jungmeister im Schilder- und Lichtreklamehersteller-Handwerk: Alexander Reiswich aus Lahr
• Bester Jungmeister im Schreiner-Handwerk:
Peter Gerhardt aus Freiburg im Breisgau
• Bester Jungmeister im Steinmetz- und Steinbildhauer-Handwerk: Kilian Stüber aus Esslingen am Neckar
• Beste Jungmeisterin im Zahntechniker-Handwerk:
Malaika Grieb aus Ludwigsburg
• Bester Jungmeister im Zimmerer-Handwerk:
Bruno Faller aus Freiburg im Breisgau.
Faller hat zudem nach Notendurchschnitt die Bestleistung des gesamten Meisterjahrgangs abgelegt.






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