Gute gemeinsame Erfahrungen sind der Grundstein
Bildungspartnerschaft zwischen dem Ortenau Klinikum und der Maria-Furtwängler-Schule

Freuen sich über die neue Bildungspartnerschaft
(v.l.n.r.): Peter Fuchs, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheits- und Pflegeberufe, Kathleen Messer, Pflegedirektorin am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim, Markus Walter von der Servicestelle SchuleWirtschaft Südbaden, Dr. Christina Seebeck, Stellv. Leiterin der Maria-Furtwängler-Schule, sowie Christine Döbler, Bereichsleiterin Pflege des Ortenauklinikums in Lahr
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  • Freuen sich über die neue Bildungspartnerschaft
    (v.l.n.r.): Peter Fuchs, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheits- und Pflegeberufe, Kathleen Messer, Pflegedirektorin am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim, Markus Walter von der Servicestelle SchuleWirtschaft Südbaden, Dr. Christina Seebeck, Stellv. Leiterin der Maria-Furtwängler-Schule, sowie Christine Döbler, Bereichsleiterin Pflege des Ortenauklinikums in Lahr
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Welche Vorteile erwachsen aus dieser neuen Verbindung, die am 12. Oktober 2020 unterzeichnet wurde?

Die Initiatorinnen, Kathleen Messer, Pflegedirektorin des Klinikum Lahr und Dr. Christina Seebeck, stellvertretende Schulleiterin der Maria-Furtwängler-Schule Lahr werden künftig einen gemeinsamen Jahresplan erstellen, der einen noch direkteren Austausch ermöglicht. Die dadurch entstehenden Verbindlichkeiten sollen dazu führen, dass beide Institutionen noch stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren werden.
Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird sich durch die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren noch verstärken. Daher ist es notwendig und sinnvoll, junge Menschen schon früh für diesen Bereich zu sensibilisieren.
Für die Schülerinnen und Schüler der Maria-Furtwängler-Schule gibt es in den unterschiedlichen Bildungsgängen bereits viele Angebote die medizinischen und pflegerischen Berufe und damit verbunden das Klinikum in Lahr näher kennenzulernen. Ausbildungsbotschafter informieren während dem Berufsinformationstag an der MF-Schule. Im Gymnasium wird eine zweiwöchige Berufsorientierung, in der zweijährigen Berufsfachschule Pflege werden ebenfalls zweiwöchige Praktika durchgeführt und die Klasse Berufskolleg Soziales in Teilzeit beinhaltet 900 Praxisstunden bereits im Lehrplan. Neben den Praktika plant das Klinikum auch ein Bewerbertraining und eine Vorstellungsgesprächs-Simulationen über Berufsbilder im Ortenau Klinikum, um Schülern die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten zu verdeutlichen. „Mit innovativen Projekten kann eine Bildungspartnerschaft auf die Interessen und Kompetenzen junger Menschen eingehen“, so Markus Walter, Vertreter des Koordinationskreises Bildungspartnerschaft.
Die Schülerinnen und Schüler bekommen zusätzlich zur medizinischen und pflegerischen Wissensvermittlung in der Schule die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Klinikalltag zu sammeln. „Mit der Generalistik“, berichtet Schulleiter Peter Fuchs vom Klinikum, „sind weitere Ausbildungsanforderungen, aber auch Chancen hinzugekommen“. Es ist wichtig, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten ein Krankenhaus bietet, bis hin zu Ausbildungsgängen, die Ausbildung und Studium miteinander verzahnen. Durch die Bildungspartnerschaft können neue Formate der Zusammenarbeit geschaffen werden.“
Über 100 Schülerinnen und Schüler absolvieren jährlich ein Praktikum im Ortenau Klinikum, davon 20 – 30 Jugendliche bereits jetzt schon von der Maria-Furtwängler-Schule.
„Wir werden alle von dieser Kooperation profitieren, wenn der Vertrag mit Leben gefüllt wird“, meint Bernhard Kohler, Leiter des Amtes - Schule und Beruf.

Fakt ist: Ganz viele Schülerinnen und Schüler finden eine Ausbildung im Gesundheitswesen über den Weg eines Praktikums.

Autor:

Angelika Schaub-Roll aus Schwanau

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