Kempfenbühl
Bau der Repowering-Windenergieanlage in vollem Gange
- Derzeit werden die Fundamentsohle und die Bauflächen vorbereitet.
- Foto: Ökostromgruppe Freiburg
- hochgeladen von Matthias Kerber
Seelbach/Freiburg (st) Auf dem Höhenrücken Kempfenbühl/Langenhard zwischen Kippenheim, Sulz und Seelbach ist viel in Bewegung: Neben den beiden bestehenden Windrädern wird nun am Standort der dritten, südlichsten Anlage, die vergangenes Jahr abgebaut wurde, eine leistungsstärkere Anlage errichtet - sogenanntes Repowering, heißt es in einer Pressemitteilung der Ökostromgruppe Freiburg.
Derzeit werden die Fundamentsohle und die Bauflächen vorbereitet, die Betonage des Fundaments soll Mitte April erfolgen: Innerhalb eines Tages bringen dann rund 100 Betonmischer ihre Fracht zum Kempfenbühl. Dabei profitieren sie von der bereits vorhandenen Infrastruktur. Von der B3 kommend fahren sie durch Sulz Richtung Langenhard und weiter zum Freizeithof. Von dort sind es noch rund zwei Kilometer bis zum Repowering-Standort.
Dieselbe Route nehmen die LKW, die Mitte Mai die Einzelteile des unteren Teils des Stahlturms anliefern. Auf der Baustelle werden die einzelnen Stahlsegmente zusammengeschraubt und mithilfe eines Krans im Lego-Stil zusammengesetzt.
Großkomponente
Auch der Transport der oberen drei Stahlsektionen des Turms (etwa 30 Meter lang) und der drei Rotorblätter (rund 86 Meter lang) – der sogenannten Großkomponenten – erfolgt ab Mitte August auf diesem Weg, allerdings per Seltbstfahrer. Angeliefert werden die Großkomponenten bereits im Mai und bis zum Start der Selbstfahrertransporte zum Windpark im August auf der Umladefläche, einem Feld direkt an der B3 und der K5352, gelagert.
Über mögliche Verkehrseinschränkungen während der Selbstfahrertransporte ab August werden die Anwohner rechtzeitig informiert.
Geplant ist die Fertigstellung der Repowering-Anlage im Herbst 2026, in Betrieb gehen soll sie im Winter 2026/27 – und künftig rund zwölf Millionen Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr ins lokale Netz einspeisen. Damit können rund 4.000 Dreipersonenhaushalte versorgt werden – also etwa drei Mal so viele Bürger wie im Lahrer Ortsteil Sulz wohnen.











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