Julabo auf Wachstumskurs
Produktionsstandort am Lahrer Airport geplant

Stellen gemeinsam die Weichen für die Julabo-Standorterweiterung im startkLahrnAirport & Business Park Raum Lahr: Ralf Wurth (v. l.), kaufmännischer Geschäftsleiter, der Seelbacher Bürgermeister Thomas Geschäftsführer Markus Juchheim, Lahrs Oberbürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Markus Ibert sowie Verbandsdirektor Daniel Halter
  • Stellen gemeinsam die Weichen für die Julabo-Standorterweiterung im startkLahrnAirport & Business Park Raum Lahr: Ralf Wurth (v. l.), kaufmännischer Geschäftsleiter, der Seelbacher Bürgermeister Thomas Geschäftsführer Markus Juchheim, Lahrs Oberbürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Markus Ibert sowie Verbandsdirektor Daniel Halter
  • Foto: Karlheinz Fischer/startkLahr
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Seelbach/Lahr (st). Der Temperiertechnik-Spezialist Julabo in Seelbach wächst seit Jahren beständig und will diesen Trend auch in der Zukunft fortsetzen. Inzwischen sind die verfügbaren Produktionsflächen am Stammsitz in Seelbach nahezu ausgereizt. Darum plant das international tätige Familienunternehmen einen zweiten Fertigungsstandort im "startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr".

Hightech-Geräte von Julabo werden in den unterschiedlichsten Branchen rund um den Globus eingesetzt. Darunter auch Zukunftsmärkte wie E-Mobilität, die chemische und pharmazeutische Industrie oder die Halbleiterfertigung. „Die globalen Megatrends befeuern verschiedene Branchen, in denen unsere Kunden unterwegs sind. Darum erwarten wir auch in Zukunft eine steigende Nachfrage für qualitativ hochwertige Temperiergeräte“, erklärt Markus Juchheim, Geschäftsführer von Julabo, die unternehmensstrategische Sicht. „Für dieses größere Volumen reichen unsere Kapazitäten in Seelbach mittel- und langfristig gesehen einfach nicht aus. Darum werden wir einen zweiten Produktionsstandort am 'startkLahr-Areal' in Lahr aufbauen.“

Julabo ist zu diesem Zweck in enger, weit fortgeschrittener Abstimmung mit dem Zweckverband Industrie- und Gewerbepark Raum Lahr hinsichtlich eines großflächigen Areals in direkter Nachbarschaft zu Zalando. „Bei der Auswahl des zweiten Standorts denken wir sehr langfristig“, erklärt Markus Juchheim. „Er bietet genügend Fläche für das aktuelle als auch das zukünftige Wachstum in fünf, zehn oder 20 Jahren.“

Erster Bauabschnitt für 2023 geplant

Der Beginn des ersten Bauabschnitts, in dem ein rund 5.000 Quadratmeter großes Gebäude entstehen soll, ist für das erste Halbjahr 2023 anvisiert. Zweckverbandsvorsitzender Oberbürgermeister Markus Ibert freut sich über die Pläne des Unternehmens: „Ich freue mich, dass der Julabo GmbH im 'startkLahr-Areal' Flächen zur Verfügung stehen. Dadurch kann sich dieses global agierende und erfolgreiche Produktionsunternehmen mit dem Bau eines zweiten Werkes in der Region entwickeln. In den letzten Jahren ist es uns im Hinblick auf die Vermarktung des Areals gelungen, neben der logistischen Schwerpunktsetzung auch eine deutliche Ansiedlungsattraktivität für Produktions- und Dienstleistungsbetriebe zu etablieren.“

Aus Sicht des Verbandsdirektors Daniel Halter ist dabei die Ansiedlung der Julabo GmbH ein weiterer wichtiger Meilenstein. Am "startkLahr-Areal" in Lahr werden nach Fertigstellung der Werkshalle und deren Einrichtung zunächst hauptsächlich Julabo-Mitarbeiter aus den Bereichen Serienproduktion und Logistik beschäftigt sein. Weitere seriennahe Abteilungen können bedarfsorientiert Schritt für Schritt folgen.

Die freiwerdenden Flächen am Hauptstandort in Seelbach sollen für die Erweiterung der Produktentwicklung genutzt und sukzessive modernisiert werden. Zudem baut das Unternehmen den Fertigungsbereich für individuelle Kundenlösungen, die auf Marktseite immer stärker nachgefragt werden, weiter aus. Der größte Teil der Belegschaft arbeitet somit weiterhin am Stammsitz im Schuttertal, der künftig verstärkt als Kunden- und Entwicklungszentrum genutzt wird.

Auch Thomas Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Seelbach, äußert sich positiv zur Entwicklung bei Julabo: „Auch wenn ich sehr bedauere, dass wir in Seelbach für die notwendige Expansion keine Gewerbeflächen zur Verfügung stellen können, kann ich das Vorhaben nur gutheißen. Ich bin dankbar, dass der Stammsitz bei uns erhalten bleibt und weiterhin die wichtigste Rolle mit Verwaltung, Spezialbau und Innovation in der Firmenentwicklung einnimmt.“

„Der neue Standort in Lahr ist für uns natürlich auch aus der Perspektive Arbeitgeber-Attraktivität interessant“, erläutert der kaufmännische Geschäftsleiter Ralf Wurth. Direkt an der A5, nahe der Grenze zu Frankreich und optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden bietet der ausgezeichnete Arbeitgeber Julabo künftig in einem größeren Einzugsgebiet gut erreichbare, zukunftssichere Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter. „Wir hoffen, dass wir mit dem zweiten Standort auch viele neue, engagierte Mitglieder für unsere Julabo-Familie gewinnen können.“

Mit dem geplanten Neubau kann Julabo nach Fertigstellung künftig noch besser und schneller auf Kundenwünsche reagieren und diese bestmöglich erfüllen. Somit stellt sich das Familienunternehmen zum einen zukunftssicher auf und trägt zum anderen technologisch dazu bei, weltweit für die Gesellschaft wichtige Forschungs- und Entwicklungsthemen voranzutreiben – ganz im Sinne der Unternehmensvision "Superior Temperature Technology for a better Life".

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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