Bürgermeisterwahl Steinach
Benedikt Eisele reicht Unterlagen ein

Benedikt Eisele | Foto: Michael Rosenstiel

Steinach (st) Der 34-Jährige Verwaltungsbeamte Benedikt Eisele teilt mit, dass er sich um die Nachfolge von Bürgermeister Nicolai Bischler bewirbt.

Eisele arbeitet seit 2020 im Bauamt der Stadt Oberkirch und ist dort im Bereich Bauverwaltung/Vergabestelle verantwortlich für die Ausschreibungsverfahren zur Sanierung und Neubau von Kitas, Schulen und Hallen sowie die Beschaffung von Bauhofs- und Feuerwehrfahrzeugen - ebenso für den Bereich von Wohnraumförderung und Wohnberechtigung. Zuvor hatte der gebürtige Freiburger beim Regierungspräsidium Tübingen im Bereich Bauplanungs- und Umweltrecht gearbeitet.

Berufsbegleitend hat er im Frühjahr 2025 das Masterstudium „Public Management“ an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl erfolgreich abgeschlossen, wo er auch den entsprechenden Bachelor-Abschluss erwarb. Überdies kann ein erfolgreich abgeschlossenes Studium Politikwissenschaften/Recht an der Universität Greifswald vorweisen.

Vielfältige Aufgaben und Projekte

„In Steinach und Welschensteinach stehen in den kommenden Jahren vielfältige Aufgaben und Projekte an, beispielsweise beim Thema Wohnen, Bildung oder Wirtschaft. Ich möchte meine berufliche und rechtliche Erfahrung mit neuen Ideen und Konzepten zum Nutzen der Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger einbringen“, so der Kandidat.

Ehrenamtliches Engagement hat für Eisele aus eigenem Antrieb einen herausgehobenen Stellenwert. Als Vorsitzender des Fördervereins des FV Auenheim 1920 e.V. unterstützt er neben dem Platz bei der Akquise von Fördermitteln und Spenden, insbesondere für die Fußball-Jugend.

Gleichzeitig gibt er Studierenden der Hochschule ehrenamtlich Nachhilfe und ist Mitglied im Bürgerverein seines Wohnortes Kehl-Querbach (500 Einwohner) „Bürgerschaftliches Engagement ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Mich für die Gesellschaft einzusetzen war und ist mir immer ein wichtiges Anliegen. Ich habe positiv wahrgenommen, dass das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Institutionen stark ausgeprägt ist, was ich fördern und mitpraktischen Lösungen unterstützen möchte. Meine Vorstellung ist ein konstruktives Miteinander von Vereinen und Verwaltung auf Augenhöhe“, betont Eisele in seiner Pressemitteilung.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Mit dem Gemeinde- und Ortschaftsrat strebt Eisele eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit an. In der Kommunalpolitik gehe es um Sachthemen und nicht um Parteipolitik. Aus dem Grunde trete er als unabhängiger Kandidat für alle an und werde die parteiübergreifende Zusammenarbeit suchen. Gemeinsam könne man neue Impulse setzen, ohne Bewährtes aufzugeben. Als sachkundiger Einwohner hat Eisele bereits kommunalpolitische Erfahrungen in Greifswald und Kehl gesammelt und die „andere Verwaltungsperspektive“ eingenommen. Seit 2015 ist er Mitglied der Freien Demokraten (FDP) und hat in der Vergangenheit auch ehrenamtlich den Ortsverband in Kehl geführt, wo die FDP im Ratsgremium mit der CDU eine erfolgreiche Fraktionsgemeinschaft bildet.

Jugend und Senioren möchte Eisele stärker in kommunalpolitische Prozesse einbinden, um den gegenseitigen Dialog zu fördern. Im Wahlkampf möchte er je ein Jugendforum und einen Seniorennachmittag veranstalten. „Ich erachte es für wichtig, die Blickwinkel der verschiedenen Generationen auf die Gemeinde in die tägliche Arbeit im Rathaus mit einfließen zu lassen“, ist Eisele von einem Mehrwert überzeugt. Im Jahr 2023 hat Eisele bei der Bürgermeisterwahl in Sasbach (Ortenau) kandidiert und in der Stichwahl 47 Prozent der Stimmen erhalten. „Das Ergebnis und positive Feedback Vieler im Nachgang hat mich bestärkt es nochmals mit einer Kandidatur in einer Gemeinde zu versuchen, von der ich überzeugt bin, dass wir gut zueinander passen. Die frühzeitige Bekanntgabe der Kandidatur soll ein Signal an die Bürger sein, dass ich mehr als 100 Prozent zur Kandidatur für Steinach stehe“, berichtet Eisele.

Benedikt Eisele ist ledig und hat keine Kinder. Im Falle der Wahl möchte er den Lebensmittelpunkt in die Gemeinde Steinach verlegen. „Steinach ist eine lebendige und sehr lebenswerte Gemeinde. Ich halte es persönlich für sehr wichtig, dass ein Bürgermeister vor Ort präsent ist. Ich freue mich daher auf viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Wochen“, so der Kandidat abschließend.

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