Dolomiti Bike Hero
Clarissa Mai – „Heldin der Dolomiten“

Clarissa Mai lieferte beim „Dolomiti Hero“ eine starke Leistung ab und erkämpfte sich Platz 7.
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  • Clarissa Mai lieferte beim „Dolomiti Hero“ eine starke Leistung ab und erkämpfte sich Platz 7.
  • Foto: Sportfotgrafcom
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Über 3000 Teilnehmer aus 40 Nationen standen beim „Dolomiti Hero“, dem härtesten Mountainbike-Marathon der Welt an der Startlinie in Wolkenstein (Grödnertal) in Südtirol. Clarissa Mai (SC Hausach/Team Tekfor Schmidt BikeShop) konnte auf der 60 km langen und mit 3200 Hm gespickten legendären Radrennstrecke im UNESCO-Welterbe Dolomiten mit der Weltelite mithalten und fuhr als 7. in die Top-Ten.
Die Weltelite gab sich beim „Dolomiti-Hero“ im Grödnertal ein Stelldichein. Neben der mehrmaligen deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin Adelheid Morath, der im UCI-Ranking-Führen-den Costanza Fasolis (Italien), der südafrikanischen Meistern Amy Wakefield, der neuseeländi-schen Meisterin Samara Sheppard, der Polin Michalina Ziolkowska und vielen mehr stand auch das Steinacher MTB-Ass Clarissa Mai an der Startlinie in Wolkenstein (1563 m). Schon vom Start weg konnte sich die 25-jährige Kinzigtälerin in den Top-Ten platzieren. Der erste Anstieg führte auf das 2298 m hohe Grödner Joch. „Obwohl ich in den letzten beiden Monaten nicht mein gewohntes Trainingspensum absolvieren konnte, da ich Ende Mai meine Masterthesis abgeben musste, lief es recht gut“, berichtet Mai. Im Anstieg zum Grödner Joch und der folgenden Abfahrt nach Corvana (1568 m) hatte die Steinacherin noch Tuchfühlung zu den Top-Five. Als die „Heldinnen der Dolomiten“ den Anstieg auf den Compopongo Pass (1875m) und den folgenden steilen Anstieg auf das 2239 m hohe Pordoijoch in Angriff nahmen, verlor Mai jedoch den Anschluss. „Nun merkte ich, dass ich etwas Trainingsrückstand habe. Die Straßenrennen haben mir zwar auch für das Bike viel gebracht, doch die steilen Anstiege in den Dolomiten sind nochmal eine andere Hausnummer. Bei meinem ersten MTB-Rennen in dieser Saison fehlte mir dann die Tempohärte, um am Schluss der Konkurrenz Paroli bieten zu können“, analysierte Mai ihr Rennen. In der Abfahrt nach Canazei/Campitello (1450 m), dem letzten Anstieg auf den Duran Pass (2280 m) und der Zielabfahrt nach Wolkenstein musste Mai die südafrikanische Meisterin Amy Wakefield ziehen lassen. „Die Polin Michalina Ziolkowsaka konnte ich jedoch noch auf Distanz halten und fuhr als 7. In Wolkenstein über die Zielline“, freute sich die Masterantin der Uni Innsbruck über ihr starkes Ergebnis. Aufgrund ihrer starken Leistungen bei Straßenrennen in dieser Saison wurde das oneworldteam women auf das Ortenauer Radass aufmerksam. „Der sportliche Leiter Ralf Stambula kam auf mich zu und fragte mich, ob ich zukünftig für das Elite-Damen-Radteam fahren und das Team bei Rundfahrten und Meisterschaften unterstützen würde.“
Ab dieser Saison ist Clarissa Mai nun für zwei Teams unterwegs. „Bei MTB-Rennen werde ich weiterhin im Trikot meines Heimatverein SC Hausach/Team Tekfor Schmidt BikeShop an den Start gehen. Auf der Straße werde ich ab sofort im Rahmen meiner Möglichkeiten das oneworldteam women unterstützen und in deren Outfit unterwegs sein“, steckt Mai ihre sportlichen Ambitionen ab.

Autor:

Michael Mai aus Steinach

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