Erster Bewerber für Steinach
Michael Heizmann will Bürgermeister werden
- Michael Heizmann
- Foto: privat
- hochgeladen von Christina Großheim
Steinach (st) Der erste Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Steinach am 28. September hat seinen Hut in den Ring geworfen. Michael Heizmann, der in Berghaupten lebt, will der Nachfolger von Nicolai Bischler werden, der nicht wieder antritt.
Der 42-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. "Ich blicke mit einem klaren Kompass auf die Herausforderungen unserer Zeit. Gerade jetzt mitzugestalten und die hohe Lebensqualität in Steinach und Welschensteinach aufrecht zu erhalten: Darum strebe ich das Amt des Bürgermeisters an", schreibt Heizmann in einer Pressemitteilung.
Steinach und Welschensteinach mit allen Weilern und Zinken seien für ihn eine attraktive Gemeinde mit genau der richtigen Größe. Darüber hinaus sei das Kinzigtal für ihn Heimat. Sein Großvater sei gebürtiger Haslacher, sein Vater in Wolfach geboren und aufgewachsen.
Als Geschäftsführer der LEADER Region Ortenau habe er mit 17 Gemeinden, dem Regierungspräsdium Freiburg, dem Landratsamt und vielen Akteuren aus der Zivilgesellschaft zu tun. Dementsprechend sei er gut vernetzt und könne dies zum Wohle von Steinach und Welschensteinach einbringen.
Zu seinem beruflichen Hintergrund schreibt er, dass er seit 2014 mit Führungsfunktionen betraut sei - davon sieben Jahre bei einem großen Unternehmen und zwei Jahre bei der Stadt Offenburg. Gerade diese Kombination aus den Erfahrungen aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung gepaart mit Studienabschlüssen Diplom-Betriebswirt (Hochschule Offenburg) und M.A. Europäisches Verwaltungsmanagement (Hochschule Kehl) würden einen guten Erfahrungsschatz bilden.
Insbesondere die Erfahrung Arbeitsprozesse effizient zu organisieren, wolle er einbringen, um Projekte auch zügig umzusetzen. "Zwei Anliegen möchte ich in dieser Pressemitteilung gesondert hervorheben: Mein Ziel ist es, die lokale Wertschöpfung zu erhalten und zu befördern. Die Gemeinde ist mit Gewerbe, Dienstleistern und Tourismus breit aufgestellt. Dieses Potenzial möchte ich auch zukünftig ausschöpfen und dabei die Nahversorgung und die Land- und Forstwirtschaft im Blick behalten", erklärt Heizmann.
Als zweiten Punkt nennt er die Breite des Vereinsangebots. Das dafür notwendige ehrenamtliche Engagement sei nicht selbstverständlich. Immer wieder den Wert und die Wichtigkeit dieses Engagements hervorzuheben und die Vereine zu unterstützen, sehe er als seine Aufgabe an.


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