Willstätter Rathaus-Urgestein
Uwe Baaß in den Ruhestand verabschiedet

Von links: Bauamtsleiter Philipp Rensch, Bürgermeister Christian Huber, „Neu-Ruheständer“ Uwe Baaß und seine Nachfolgerin Anja Kohler
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  • Foto: Gemeinde Willstätt
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Willstätt (st). In den wohlverdienten Ruhestand wurde vor wenigen Tagen das Willstätter Rathaus-Urgestein Uwe Baaß im Kreise der Kollegen verabschiedet. 49 Jahre und drei  Monate lang arbeitete er bei der Willstätter Gemeindeverwaltung.

Begonnen hat der aus Eckartsweier stammende Uwe Baaß seine berufliche Laufbahn 1970 mit einer Verwaltungsausbildung bei der damals noch selbstständigen Gemeinde Eckartsweier. Neben dem damaligen Bürgermeister Alfred Hetzel gehörten unter anderem Ratschreiber Bruno Blank und Kassenverwalter Artur Knauer zum kleinen Rathausteam in Eckartsweier. Damals musste man auch mal beim Streichen des Rathauses, dem Bau des Sporthauses oder der Reinigung der Schutter noch selbst mit Hand anlegen.

Hautnah hat er auch die Gemeindereform Anfang der 1970er-Jahre miterlebt. Eckartsweier wurde damals von Kehl und Willstätt umworben und entschied sich letztendlich glücklicherweise für die Gemeinde Willstätt. So führte der Weg von Uwe Baaß ins Willstätter Rathaus, wo er über das Meldeamt und Passamt im Bauamt landete. Nach der weiteren Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten brachte er es hier bis zum stellvertretenden Bauamtsleiter.

Als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung kümmerte er sich vor allem um die Bauleitplanung der Gemeinde, war Geschäftsstelle des Bauausschusses, des Umlegungsausschusses und des Gutachterausschusses. Unzählige Bauanträge, Grundstücks- und Gebäudebewertungen und sonstige Bauangelegenheiten gingen über seinen Schreibtisch.

Mit viel Sachverstand und seiner ruhigen aber bestimmten Art war er für die Kundschaft im Rathaus immer eine zuverlässige Anlauf- und Auskunftsstelle in Bausachen. „Mir waren vor allem die Arbeit mit und für die Menschen sowie die Kolleginnen und Kollegen wichtig“, fasst Uwe Baaß seine Motivation über die vielen Jahre zusammen.

Auch die Entwicklung und Modernisierung der Verwaltung hat Uwe Baaß miterlebt, sozusagen von der mechanischen über die elektronische Schreibmaschine bis hin zum Computer und der Digitalisierung. Ebenso haben ihn vier Bürgermeister, drei Amtsleiter und einige Kollegen auf diesem Weg begleitet.

Bürgermeister Christian Huber dankte Baaß für die gute und zuverlässige Arbeit sowie die lange Treue zur Gemeinde, was heute nicht mehr selbstverständlich sei. „Sie wissen noch, wo jeder Stein her kommt“, brachte Huber den Wissensschatz und die Erfahrung von Uwe Baaß auf den Punkt. Für einen möglichst guten Wissenstransfer wurde mit Anja Kohler schon frühzeitig die Nachfolgerin eingestellt, die von Uwe Baaß in den letzten Monaten eingearbeitet wurde.

Dem neuen Bauamtsleiter Philipp Rensch blieb es vorbehalten, Uwe Baaß mit einem für ihn typischen Gedicht mit 49 Strophen (für jedes Jahr eine) auf humorvolle Weise zu verabschieden. Im Ruhestand wird sich der sportbegeisterte Baaß nun seiner Familie und seinen Hobbys widmen können. Unter anderem spielt er seit vielen Jahren Tischtennis beim TTC Willstätt.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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