Handball-Regionalliga
Zehn Treffer von Torjäger Lennart Cotic im südbadischen Derby

Lennart Cotic (beim Torwurf) war mit zehn Toren erfolgreichster Werfer bei der HSG. | Foto: Foto: Arbogast
  • Lennart Cotic (beim Torwurf) war mit zehn Toren erfolgreichster Werfer bei der HSG.
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Schon vor dem Anpfiff war klar, dass das südbadische Derby zwischen der HSG Willstätt-Hanauerland und dem TVS 1907 Baden-Baden eine enge Kiste werden würde. Im Hinspiel fiel die Entscheidung buchstäblich in der letzten Sekunde und auch am Freitagabend hatten wieder die Willstätter die Nase vorn. Im letzten Heimspiel unter Trainer Michael Bohn gewann die HSG mit 28:27. Für Bohn wird Ole Andersen Chefcoach in der kommenden Saison.
Von Beginn an entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel in der Hanauerlandhalle. Den besseren Start hatten die Willstätter, die schnell mit 5:1 in Führung. Doch die Sandweierer, die dringend Punkte im Kampf um die Aufstiegsplätze brauchten, kamen immer wieder heran und gingen in der 28. Minute sogar in Führung (11:12), Dieser knappe Vorsprung konnten sie in die Pause retten und die Seiten wurden beim Stand von 13:12 für den TVS gewechselt.
Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich das spannende Derby fort. Die Gäste schienen immer wieder das Heft in der Hand zu halten. Für die Willstätter spricht, dass sie immer dranblieben. Es dauerte bis zur 44. Minute, ehe die Gastgeber in Führung gingen (21:20) und sogar einen drei-Tore-Vorsprung vorlegten. Fünf Minuten vor dem Ende war die Partie wieder vollkommen ausgeglichen. Der TVS versuchte alles, um das Spiel noch zu drehen, doch die Willstätter verteidigten ihren knappen Vorsprung und jubelten am Ende über einen heiß umkämpften Derbysieg. Bester Werfer für die HSG war Torjäger Lennart Cotic mit zehn Toren.
Für den TVS Baden-Baden wird es jetzt schwer, ihre Aufstiegsträume zu realisieren. Die 39:19 Punkte dürften am Ende zu wenig sein. Der erste Platz von Schwäbisch Gmünd (43:13 Punkte) werden sie nicht mehr gefährden und Albstadt (39:17) sowie Heiningen (38:18) haben bessere Chancen den zweiten Platz zu erreichen. Schon vor dem brisanten Derby hatte der scheidende HSG-Trainer Michael Bohn orakelt, dass er sich mit einem Heimsieg in Willstätt verabschieden möchte. Dies gelang eindrucksvoll.

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