Generationswechsel bei hilzinger
Geschäftszahlen weiterhin stabil

Die Firma hilzinger aus Willstätt feiert 2026 ihr 80-jähriges Bestehen: Martin Kurzka (l.), Armin, Jörg, Helmut  und Roman Hilzinger sowie Christian Bandle (r.). | Foto: Foto: hilzinger
  • Die Firma hilzinger aus Willstätt feiert 2026 ihr 80-jähriges Bestehen: Martin Kurzka (l.), Armin, Jörg, Helmut und Roman Hilzinger sowie Christian Bandle (r.).
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Willstätt Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickt die Firma hilzinger in Willstätt zurück. Trotz der angespannten Lage auf dem Bau konnte das Unternehmen seine Betriebsleistung 2025 um 5,38 Prozent auf 265 Millionen Euro steigern.
Im Jahr des 80-jährigen Bestehens hat der Fensterbauspezialist 29 Gesellschaften an 48 Standorten in Deutschland, Frankreich und Tschechien. Neben 28 reinen Vertriebsstandorten zählen auch 20 Produktions- und Vertriebsstandorte dazu. "Wir sind vom Atlantik bis ins Riesengebirge vertreten", so Geschäftsführer Christian Bandle im Rahmen einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag.

Umsatzentwicklung

13,62 Prozent des Umsatzes wird im Bereich Privatkunden verzeichnet, 40,59 Prozent erzielen die Wiederverkäufer und 44,6 Prozent kommt aus dem Objektbau. Hilzinger ist bekannt für seine Kunststofffenster, liefert aber ebenfalls Lösungen in Holz und Alu. Die Auftragslage sei stabil, in den ersten Wochen 2026 sei der Eingang höher als im Vorjahr.
Doch nicht nur die Geschäftszahlen waren ein Thema: "Ich habe im Januar meinen Sohn Armin zum Geschäftsführer bestellt", so der 74-jährige Helmut Hilzinger. "Außerdem habe ich meine Gesellschaftsanteile vollständig und zu gleichen Teilen an meine drei Söhne Jörg, Roman und Armin überschrieben. Meine Söhne werden Verantwortung als Gesellschafter übernehmen." Er selbst zieht sich aus der Geschäftsleitung zurück und fungiert künftig als Aufsichtsratsvorsitzender in der Unternehmensgruppe. "Helmut Hilzinger i. R. heißt nicht 'in Rente', sondern 'in Reichweite'", macht Hilzinger deutlich, dass er sich nicht vollständig zurückziehen wird.
Die Geschäftsführung des Unternehmens besteht in Zukunft aus Armin Hilzinger, der gemeinsam mit Martin Kurzka weiterhin den Bereich Fachhandel, Produktion und Qualitätsmanagement verantwortet. Roman Hilzinger ist im Objektgeschäft, für die französischen Untenehmen und modulare Fenstersysteme zuständig. Christian Bandel steht für den kaufmännischen und administrativen Bereich.
Dass die Söhne das Familienunternehmen übernehmen werden, stand nicht immer fest: "Es war gut, dass wir von nachfolgen müssen, zu nachfolgen dürfen kamen", loben beide ihren Vater.

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