Zukunftsorientierter Formschnitt
Jungbaumpflege der Stadtgärtnerei

Gärtner Manfred Hirt bei der Jungbaumpflege
  • Gärtner Manfred Hirt bei der Jungbaumpflege
  • Foto: Stadt Achern
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). Derzeit sind die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei vielfach unterwegs, um junge Bäume entlang der Straßen zu schneiden. Ziel der Jungbaumpflege ist es, schnell, kostengünstig und baumschonend einen sicheren sowie alt werdenden Baum am Straßenrand zu erzielen. Ebenso soll ein hoher Kronenaufbau (Stichwort Lichtraumprofil) sowie eine bruchsichere Kronenarchitektur erzielt werden. Darüber hinaus soll der Baum in der Zukunft möglichst wenig Arbeit und Kosten verursachen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Jungbäume geschnitten werden. Wichtig für einen zukünftig fäulefreien und verkehrssicheren Baum sind die schnelle Überwallung sowie die gute Abschottung der Schnittstellen. Beides kann relativ einfach am Baum erreicht werden: kleine Schnittstellen überwallen schnell und werden gut abgeschottet. Es werden qualitativ hochwertige Jungbäume gepflanzt. Bei der Pflanzung erhalten die Bäume einen Korrekturschnitt.

Jungbaumschnitt

Nach etwa drei bis vier Jahren wird der erste Jungbaumschnitt durchgeführt. Dabei wird das Lichtraumprofil um etwa 50 bis 70 Zentimeter aufgeastet. Fehlentwicklungen in der Krone (Zwiesel, Reibäste, eingewachsene Äste, Konkurrenzäste) werden entfernt. Im Rhythmus von drei bis fünf Jahren erfolgen zukünftig weitere Schnittmaßnahmen mit der gleichen Zielsetzung. Bei der Jungbaumpflege ist es wichtig, einen Blick für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Baumkrone zu entwickeln. Hierbei gilt es auch frühzeitig zu erkennen, welcher Ast sich kurzfristig, das heißt in drei bis fünf Jahren, und welcher Ast sich eventuell in zehn oder 15 Jahren als störend oder problematisch entwickeln kann, weil er beispielsweise in Richtung einer Hauswand wächst. Ein wesentliches Element der zukunftsorientierten Jungbaumpflege liegt darin, störende Äste frühzeitig abzuschneiden, solange sie klein sind und einen geringen Astdurchmesser aufweisen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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