Stadtteilgespräch in Önsbach
OB Klaus Muttach informiert über Pläne

Von links: Ortschaftsrat Klaus Bär, Oberbürgermeister Klaus Muttach, Ortsvorsteherin Christine Rösch, Ortschaftsrat Armin Stiefel, Ortschaftsrat Reinhard Brenneisen und Ortschaftsrat Klaus Pflüger
  • Von links: Ortschaftsrat Klaus Bär, Oberbürgermeister Klaus Muttach, Ortsvorsteherin Christine Rösch, Ortschaftsrat Armin Stiefel, Ortschaftsrat Reinhard Brenneisen und Ortschaftsrat Klaus Pflüger
  • Foto: Stadt Achern
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Achern (st). In Önsbach fand das fünfte Stadtteilgespräch statt. Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach diskutierte mit der Önsbacher Ortsvorsteherin Christine Rösch sowie weiteren Vertreter des Stadtteils über anstehende Themen und Projekte in Önsbach.

Önsbacher Leuchtturmprojekt

Unter anderem sorgten das Önsbacher „Leuchtturmprojekt“ der Schaffung eines neuen Dorfzentrums, die Verkehrssituation und die aktuelle Lage der örtlichen Kindertagesstätte für genügend Gesprächsstoff, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Planung des neuen Önsbacher Dorfzentrums sei in vollem Gange. Der Önsbacher Bürgerverein als Träger des Projekts sehe das Projekt auf einem guten Weg und habe zwischenzeitlich verschiedene Aufgaben wie die Klärung der Grundstücksfragen mit der Raiffeisen-Warengenossenschaft erfolgreich abgeschlossen. Zusammen mit der Ortsverwaltung solle zeitnah ein Pflichtenheft aufgestellt werden, aus dem sich die einzelnen Maßnahmen, der Zeitplan sowie die Verantwortlichkeiten ergeben

„Was wir brauchen, ist eine nachhaltige Infrastruktur für jeden Stadtteil, um ein dauerhaft funktionierendes Gemeinwesen in jedem Stadtteil zu ermöglichen“, so das Credo von Oberbürgermeister Muttach. So sollten im neuen Ortskern unter anderem die neue Ortsverwaltung, ein Lebensmittelmarkt, eine Bäckerei mit einem kleinen Kaffee und ein Geldautomat Platz finden. Ziel der Neugestaltung sei es, die Önsbacher Bevölkerung vor Ort zu versorgen und einen neuen Treffpunkt zu schaffen. Wichtig sei es, die Gemeinschaft zu stärken und vor allem auch ältere, bedürftige Menschen zu integrieren. Ein Ortskern dieser Art bringe Menschen zusammen. Über diese Aussage seien sich alle Beteiligten der Diskussionsrunde einig  gewesen.

Um das Leuchtturmprojekt voranzutreiben, sei es erste Priorität, das Vertrauen der Bevölkerung zu erreichen. „Dies ist nur durch präzise Pläne mit Festlegung der gewollten Angebote, einem Raumprogramm und einen präzisen Kosten- und Finanzierungsplan möglich“ so Oberbürgermeister Muttach. Intensiv sei auch die aktuelle Verkehrssituation in Önsbach diskutiert worden. Vor Ort habe sich Oberbürgermeister Klaus Muttach selbst ein Bild von Situation machen und die Sachlage einschätzen können.


Tempo-30–Zone

Eine Tempo-30–Zone über die gesamte Schwarzwaldstraße hinweg sei rechtlich nicht möglich und zudem würde dann der Zebrastreifen dem aus rechtlichen Gründen wohl zum Opfer fallen, erklärte Oberbürgermeister Muttach; „Von Seiten der Straßenverkehrsbehörde der Stadt steht einer streckenbezogenen Temporeduzierung auf der Schwarzwaldstraße jedoch nichts entgegen.“ Diese solle auf Höhe des Rathauses beginnen und bis zur Auffahrt zur Schule führen, um für die notwendige Sicherheit, vor allem der Schüler, zu sorgen. „Bei der Verkehrsschau in wenigen Wochen werden die Verteter der Stadtverwaltung dies so vertreten“, kündigte Muttach an.

Ein Blick in die Vergangenheit zeige, dass sich in Achern insgesamt ein höherer Bedarf an Erziehungskräften entwickelt habe, trotz rücklaufender Kinderzahlen. Grund hierfür seien die höheren Anforderungen, die Eltern von heute an die Kindertagesstätten stellen, erläuterte Oberbürgermeister Klaus Muttach: „Früher war es üblich, die Kinder erst ab drei Jahren in die Kindertagesstätte mit Regelbetreuung zu bringen. Heute müssen wir immer mehr Kindergartenplätze für unter Dreijährige und mit unterschiedlichen Betreuungsformen einrichten.“ Zudem steige die Nachfrage nach einem Mittagstisch im Kindergarten kontinuierlich. Trotz dieser und weiteren neuen Herausforderungen werde die Stadt Achern dem Rechtsanspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz gerecht. „Alle Önsbacher Kinder können untergebracht werden“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Muttach und verweist zudem auf die Möglichkeit der Umwandlung der eingerichteten Kleingruppe von zwölf Kindern in eine reguläre Gruppe, wodurch bei Bedarf weitere Kindergartenplätze geschaffen werden könnten.

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