Dialog Dollenberg
Besondere Würdigung des Ehrenamts

Jürgen Krebs (Fernfahrerseelsorge), Hannes Krüger (Drops Kehl), Elena Shekerletova (Botschafterin Bulgariens), Willi Stächele (MdL) und Jürgen Rieger (Polizeipräsidium Offenburg) | Foto: Blickwürdig
  • Jürgen Krebs (Fernfahrerseelsorge), Hannes Krüger (Drops Kehl), Elena Shekerletova (Botschafterin Bulgariens), Willi Stächele (MdL) und Jürgen Rieger (Polizeipräsidium Offenburg)
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Bad Peterstal-Griesbach (st) Vertreter der „Blaulicht-Familie“ und andere Ehrenamtliche durften Anerkennung und Dank für ihr Engagement beim jährlichen Ehrenamtstag des Dialog Dollenberg entgegennehmen. „Ihr haltet die Gemeinschaft zusammen“, so MdL Stächele „Mit 46,1 Prozent der Einwohner steht Baden-Württemberg an der Spitze der Bundesländer.“

Den musikalischen Rahmen gab die Sepp Ganter Band, ehrenamtlich bei vielen Musikeinsätzen vor allem auch in Fasnachtstagen unterwegs.

„Uns alle eint der Wille, Gutes zu tun“, so Polizeipräsident Rieger. Bei der um 16,2 Prozent angestiegenen Gewalt gegen Einsatzkräfte macht er sofort klar: „Jeder, der Einsatzkräfte angreift, wird mit der vollen Macht des Rechtsstaates zur Konsequenz gezogen.“

Jürgen Krebs von der Fernfahrerseelsorge brennt für seine Arbeit. Gemeinsam mit einem geschulten Team begleitet er auf Deutschlands Rastplätzen LKW-Fahrer aus nah und fern. Er macht klar: „Die LKW-Fahrenden machen unseren Lebens-Luxus überhaupt erst möglich, oft unter sklavereiähnlichen Zuständen.“

Auch Hannes Krüger von der Jugend- und Drogenberatung hat es sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht, Menschen in besonderen Lebenslagen zu begleiten und zu helfen. Er gab einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit. „Unsere Patienten sind oft auch Ihre“, so Krüger zu den Vertretern aus DRK, Feuerwehr und macht auf die Notwendigkeit von Naloxon-Schulungen im Bereich der Rettungsdienste aufmerksam, die bei Opiat-Überdosierung schnell schlimmeres verhindern können.

Den krönenden Abschluss des Abends machte Ehrengast Elena Shekerletova, die Botschafterin Bulgariens in Deutschland. Wer Denken und Gesellschaft in Osteuropa verstehen möchte, müsse auch etwas von der dortigen geschichtlichen Entwicklung wissen. Die Fülle der wertvollen Vereine gebe es dort nicht. Eine Jugend, die an Europa und seine Ideale glaube, dürfe nicht enttäuscht werden. Gewinnend zeichnete sie das Bild von Bulgarien im Blick auf wirtschaftliche Chancen und touristische Angebote.

Bei einem festlichen Abendessen des Hotels fand ein wertvoller Gedankenaustausch über alle Tische statt.

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