Besuch der Ordensschwestern
Auf den Spuren von Mathilde Otto

Ortsvorsteher Andreas Bix und Josef Eisenbeis haben die Delegation am Wochenende empfangen.
  • Ortsvorsteher Andreas Bix und Josef Eisenbeis haben die Delegation am Wochenende empfangen.
  • Foto: Gemeinde Friesenheim
  • hochgeladen von Daniela Santo

Friesenheim-Oberweier (st). Eine Delegation der Ordensschwestern St. Elisabeth aus Freiburg und Indien haben in Oberweier die Heimstätte ihrer Gründerin Mathilde Otto besucht, die in der heutigen Ortsverwaltung aufgewachsen ist. 

Am Weihnachtsfest 1925 wurde in Freiburg in der Dreisamstraße die Schwesternschaft St. Elisabeth gegründet. Mathilde Otto hatte acht Frauen zur Gründungsgemeinschaft zusammengeführt. Die Vorgeschichte der Gründung ist verknüpft mit der Lebensgeschichte der Gründerin Mutter Mathilde. Sie wurde am 18. Dezember 1875 in Oberweier als Tochter einer vermögenden Fabrikantenfamilie geboren. In selbstverständlicher religiöser Erziehung herangewachsen, wurde sie zu einer vom Glauben geprägten Persönlichkeit. Sie erhielt eine dem Elternhaus entsprechende Ausbildung, die in Privatstudien zum höheren Lehrerinnenexamen führte.

Seit 1910 lebte sie in Freiburg, hörte hier volkswirtschaftliche Vorlesungen und entdeckte ihre Berufung zu sozial-karitativer Tätigkeit.Das führte sie in den Freiburger Elisabethverein, dessen Vorsitz sie 1912 übernahm. Sechs Jahre später wurde sie Generalsekretärin der deutschen Elisabethvereine. Hauptberuflich wirkte sie als Referentin für Hausarmenpflege und Familienfürsorge beim Deutschen Caritasverband.
Daneben engagierte sie sich kommunalpolitisch als Stadträtin der Stadt Freiburg; 1919 zog sie als Zentrumsabgeordnete in die Badische Nationalversammlung ein.

Heute arbeiten sehr viele Schwestern in zahlreichen Gemeinden, Schulen und Krankenhäusern in den Dörfern und Städten Indiens in den vielfältigen Berufs - und Tätigkeitsfeldern.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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