Sanierung Altes Kauf- und Kornhaus in Gengenbach
Zentrale Anlaufstelle

Zahlreiche Gäste kamen am Donnerstag zur Eröffnung des neuen Kultur- und Tourismuszentrums im Herzen von Gengenbach. | Foto: gro
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Gengenbach Zentraler kann eine Anlaufstelle für Kultur und Tourismus nicht liegen – mitten in der Stadt, in Sichtweite zum Rathaus und verbunden mit dem Haus Löwenberg. Das Kauf- und Kornhaus in der Gengenbacher Hauptstraße beherbergt seit Donnerstag das Kultur- und Tourismuszentrum der Stadt.

Umfassend saniert

"Ziel war, eine zentrale Anlaufstelle zu installieren", betonte Bürgermeister Thorsten Erny bei der Einweihung. Das Erdgeschoss des historischen Gebäudes wurde umfassend saniert: Neue Fenster und ein völlig neu gestalteter Innenraum, in dem eine nachgebildete Gengenbacher Stadtsilhouette einen Blickfang bildet. An einer langen Theke stehen die Mitarbeiter der Kultur- und Tourismus GmbH den Gästen, aber auch den Bürgern der Stadt für Fragen zur Verfügung. Bei ihnen sind auch die Eintrittskarten für das benachbarte Museum Haus Löwenberg zu bekommen. Durch einen neu geschaffenen Zugang zum Haus Löwenberg kommen die Besucher direkt zu den Ausstellungen. Neu im Angebot der Kultur- und Tourismus GmbH sind auch regionale Produkte, die dort erstanden werden können. "Wir haben sogar die eigene Produktlinie 'Altes Kaufhaus' geschaffen. Unter diesem Label werden eigens für uns kreierte Produkte von Gengenbacher Erzeugern angeboten", sagte Bürgermeister Erny. So gibt es Pasta in Form des Obertorturmst. "Ein Euro vom Verkaufspreis kommen seiner Sanierung zu gute", erklärt Thorsten Erny.

Der Museumsladen findet sich ebenfalls in den neu gestalteten Räumlichkeiten, denn auch er wird künftig von den Mitarbeitern im täglichen Kundenkontakt betreut. In dem Gang zum Museum, in dem der alte Sandsteinboden sichtbar ist, hängen Backmodel, die dem Museum gerade erst von einem Sammler gestiftet wurden. Zudem wird die Verbindung zum Haus Löwenberg mit Einrichtungsstücken aus dessen Archiv sichtbar.

Brandschutz verbessert

Ein wichtiger Aspekt der Sanierungs- und Umbauarbeiten war, die gestiegenen Anforderungen des Brandschutzes umzusetzen. So wurde durch einen zusätzlichen Durchgang in den Zimmern ein Rundgang im Museum geschaffen, der als zweiter Rettungsweg dient. Die reinen Sanierungskosten liegen bei 1,2 Millionen Euro. Für den Brandschutz wurden noch einmal 385.000 Euro investiert. Nach wie vor haben Stadtwerke Gengenbach ihren Sitz im Obergeschoss. Für 43.000 Euro wurden dort die sanitären Anlagen auf Vordermann gebracht. Das Projekt ist Teil des Stadtsanierungsprogramms, die Fördersumme liegt bei 50 Prozent. 1,85 Millionen Euro hat die Stadt in das Projekt investiert.

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