Spatenstich
Stadtbäckerei Dreher investiert in modernen Firmensitz
- Spatenstich für den neuen Unternehmenssitz der Stadtbäckerei Dreher in Gengenbach: Armin Becherer, Sparkasse Freiburg (v. l.), Matthias Prudner, Sparkasse Pforzheim/Calw, Jürgen Riexinger, Sparkasse Offenburg-Ortenau, Inhaber Markus Dreher, Constanze Dreher, Landrat Thorsten Erny, Lukas Dreher, Bürgermeister Sven Müller, Architekt Jürgen Müller, Ulrich Moosmann, Geschäftsführer Wackerbau, und Sebastian Lebek, Sparkasse Kinzigtal
- Foto: gro
- hochgeladen von Christina Großheim
Gengenbach (gro) Vor genau einem Jahr verkündete die Stadtbäckerei Dreher den Bau eines neuen Firmensitzes in Gengenbach – nun sind die Bagger am Werk. Am vergangenen Freitag erfolgte der erste Spatenstich für das Projekt am Stadteingang im Gewerbegebiet Allmend. "Das ist die größte Entscheidung in der 66-jährigen Firmengeschichte", so Markus Dreher. "Wir gehen diesen Schritt, um besser, effizienter und attraktiver zu werden."
Bislang ist die Produktion im Gewerbegebiet Oberer Grün auf mehrere Standorte verteilt. In dem neuen, modernen Bäckereibetrieb mit Produktion und Verwaltung findet sich alles unter einem Dach, die Produktionsabläufe werden optimiert, Synergien genutzt. Rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche werden auf dem rund 2,15 Hektar großen Grundstück entstehen.
Der Bruttorauminhalt liegt bei rund 70.357 Kubikmeter. 6.707 Quadratmetern sind für die Produktion, das Lager und den Versand veranschlagt. Denn die gute logistische Anbindung zur B33 spricht für den Standort. Für die Sozialräume der über 200 Mitarbeiter und die Technik stehen weitere 1.820 Quadratmeter in einem Zwischengeschoss zur Verfügung. Ins Obergeschoss zieht die Verwaltung auf eine Fläche von 668 Quadratmeter.
Nachhaltig und effizient
Das Gebäude erfüllt den KfW-Standard 40. Eine Photovoltaikanlage mit rund 800 Kilowattpeak wird auf dem Dach installiert. Dort befinden sich auch zwei Wärmepumpen, um Spitzenlasten auszugleichen. Die Abwärme der Backöfen, die noch mit Gas betrieben werden, aber deren Umstellung auf Wasserstoff möglich wäre, wird ebenfalls zur Erzeugung von Energie genutzt.
Der Bauantrag wurde im März dieses Jahres gestellt. Vier Monate später gab die Stadt Gengenbach grünes Licht. Im August wurde mit den vorbereitenden Arbeiten auf dem Grundstück begonnen. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. "Wir bauen nicht nur ein Gebäude, wir backen Zukunft", so Markus Dreher. Er gab zu diesem Anlass bekannt, dass ab 2026 sein Sohn Lukas ebenfalls ins Familienunternehmen einsteigen wird.




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