Hohe Dichte von Wällen
Schanzenwanderung des Schwarzwaldvereins Gutach

Die Teilnehmer lernten viel über Wälle und Wehranlagen.
  • Die Teilnehmer lernten viel über Wälle und Wehranlagen.
  • Foto: Christian Ostgathe
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Gutach (st). Am vergangenen Sonntag, 18. Juli, wanderte der Schwarzwaldverein Gutach unter der Leitung des Gutacher Heimatpflegers Jean-Phillipe Naudet entlang der Schanzen in Breitnau und St. Märgen. Unterstützt wurde er dabei von Marina Fuss, der Vorsitzenden der Ortsgruppe Breitnau/Hinterzarten, die dort zudem für den Bereich Heimatpflege und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.

Infos aus erster Hand

Fuss und ihre Unterstützer sind maßgeblich an der Freilegung und Wiederherstellung alter Schanzen in Breitnau beteiligt und so konnte sie den Gutacher Wanderern Informationen aus erster Hand geben. Los ging es am Startpunkt, der Großwindanlage in Breitnau. Unterhalb der ersten Großwindanlage Baden-Württembergs, die seit 1992 in Betrieb ist, begrüßte Naudet die Wanderer. Er gab einen kurzen Überblick zu den Schanzen in der Gegend um Breitnau und St. Märgen. In keiner anderen Region gibt es eine so hohe Dichte an aneinander liegenden Wällen und Wehranlagen, die in den Jahren um 1700 erbaut wurden. Die Schanzen wurden zur Abwehr und Verteidigung der herannahenden Franzosen angelegt. Da diese Anlagen auf exponierten Kammlagen errichtet wurden, ergaben sich bei der Besichtigung immer wieder spektakuläre Aussichten zum Feldberg, den Vogesen samt Rheintal und dem Kandelgipfel.

Elf Schanzen besichtigt

Da auch das Wetter mitspielte und die Sonne mit den Teilnehmern um die Wette strahlte, wurde es für alle Wanderer wirklich zu einem wunderschönen Ausflug. Die dabei bewältigten 193 Höhenmeter überforderten zu keiner Zeit die Wanderer und so konnten Jean-Phillipe Naudet und Marina Fuss bei jeder der elf besichtigten Schanzen immer wieder interessante und detaillierte Einblicke vorstellen. Dabei konnte man durchaus auch Parallelen zu der Freilegung der Schanzen in Gutach erkennen. Nach einer Gehzeit von rund drei Stunden und den bewältigten elf Kilometern Strecke kehrte die Gruppe zum Abschluss in den Schweizerhof ein.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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