KUNSTRADFAHREN: Alle Preise wurden vom RSV-Nachwuchs gewonnen
Die Gutacher sahnten beim Curt-Liebich-Pokal kräftig ab

Die erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportler des RSV Gutach mit dem Pokal
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  • Foto: RSV Gutach
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Gutach. Welch hohes sportliches Niveau auch die Jüngsten im RSV Gutach haben, konnte beim alljährlichen Curt-Liebich-Pokal bestaunt werden. Einige der glänzenden Pokale, die für die ersten Platzierungen in der Schülerkategorie verliehen wurden, blieben daher im Gutachtal. Auf den beiden Fahrflächen starteten ein paar junge RSVlerinnen zum erst Mal bei einem Wettbewerb, was natürlich mit familiärem Rückhalt von der Tribüne aus am besten klappte. Deshalb war die Freude bei den Gutachern groß, als am Ende bei der Verleihung die beiden neuen, gestifteten, mundgeblasenen Wanderpokale aus Glas im Gutachtal blieben. Stolz waren die jungen Sportlerinnen und Sportler über den Schülerpokal, den sie für die Summe der fünf besten Schüler-Ergebnisse (317,18) erhielten. Den großen Wanderpokal gewann der RSV Gutach für die sieben höchsten Wertungen aller Disziplinen (663,07).

Schon zum zweiten Mal gewann das junge Kunstradtalent Leonie Moser den Rotary-Pokal, der für die Wertung mit dem geringsten prozentualen Punktabzug in der U11-Schülerkategorie vergeben wurde. Von den 46,50 aufgestellten Punkten fuhr sie 45,15 Punkte heraus, was auch eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Nele Schillinger (38,82) startete ebenfalls in dieser Altersklasse. Sie zeigte neue Übungen und präsentierte diese schön und konzentriert. Jennifer Dietz (30,13) setzte ihre Kür nach einem unglücklichen Sturz tapfer fort.

Sofia Meud (22,16) zeigte bei ihrem ersten Wettkampf gleich zum Beginn den schwierigen Sattellenkerstand. Nicole Marczak (21,88) war ebenfalls zum ersten Mal dabei und bewährte sich fabelhaft. Lea Oehler (25,31) startete bei den D-Schülerinnen prima und durfte einen Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause nehmen.

Die U13-Sportlerinnen eröffneten den Wettkampftag. In dieser Gruppe setzte sich Mina Herr überraschend durch und konnte sich vom eingereichten sechsten Platz auf den dritten Rang verbessern (42,66). Emma Bothe dominierte diese Kategorie mit 58,46 Punkten und stand mit ihrer anspruchsvollen Kür verdient ganz oben auf dem Podest. Mercedes Reinert (38,60) war etwas unglücklich über ihre Präsentation, die ihr diesmal aber nicht ganz glücken wollte. 84,90 Punkte steuerte Mario Stevens für den Schülerpokal bei und stand damit auf dem zweiten Rang. Mit seiner Zweier-Partnerin Lena Moser zeigte er eine prima Kür, die den beiden 60,66 Punkte einbrachte.

Sehr glücklich waren die beiden Juniorinnen Julia Schondelmaier und Hanna Bothe (100,10), da sie erstmals die 100-Punktemarke mit einer schwierigen Kür von aufgestellten 107,70 Zählern im Zweier-Wettbewerb knackten. Nadja Moser und Salome Keil (66,35) fuhren nach längerer Verletzungspause wieder zusammen im Zweier und präsentierten sich schön harmonisch. Salome Keil saß als einzige Juniorin noch zusätzlich im Einer auf dem Rad und erkämpfte 90,58 Zähler für den Wanderpokal der Gesamtwertung. Wieder erholt von der Deutschen Hallenradmeisterschaft am vorherigen Wochenende, waren die Elite-Fahrer Dénes Füssel und Lisa Schwendemann sowie die frisch gebackenen Deutschen Meisterinnen Sophie-Marie Nattmann und Caroline Wurth bestens am Start.

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